Mittwoch, 29. Februar 2012
Gesamtindikator leicht im Plus
Laut der aktuellen Konsumklimastudie der GfK (Nürnberg) sind die Deutschen in Bezug auf ihr künftiges Einkommen optimistisch. So markiert der Indikator Einkommenserwartung mit 41,3 Punkten ein Plus von 7,2 Zählern. Damit könne das ohnehin hohe Niveau noch einmal übertroffen werden, so die GfK in einer aktuellen Presseinformation. Grund hierfür sei die positive Situation auf dem Arbeitsmarkt.
Hingegen verzeichne die Anschaffungsneigung nach dem Anstieg von zuletzt 14 Punkten einen leichten Rückgang um 2,6 Zähler, insgesamt sei das Niveau aber auch hier als „überaus hoch“ zu bezeichnen. Ausschlaggebend hierfür seien laut GfK die gute Arbeitsmarktentwicklung sowie die anhaltende Schuldenkrise, die das Vertrauen der Verbraucher in die Währung beeinträchtige und sie eher werthaltige Anschaffungen machen lasse als ihre finanziellen Mittel „gegen historisch niedrige Zinsen auf die Bank“ zu tragen.
Der GfK-Gesamtindikator prognostiziert für März 2012 einen Wert von 6,0 Punkten (Vormonat: 5,9). Das Konsumklima setze somit seine langsame, aber stetige Aufwärtsbewegung fort (siehe Diagramm).

(Quelle: GfK)
Vierter Niederländischer KL-Kongress
Am 11. und 12. März 2012 findet in Veldhoven (NL) zum vierten Mal der niederländische Kontaktlinsenkongress NCC statt. Kontaktlinsen-Spezialisten, Optometristen, Hersteller und Studenten erwarten zahlreiche Vorträge, Workshops und Posterpräsentationen.
Nachdem der Kongress 2010 unter dem Motto „The Next Decade“ gestanden hatte, soll es dieses Mal um Kontrolle gehen. „Getting in Control“ lautet entsprechend das zentrale Thema der Veranstaltung und ein Schwerpunkt soll unter anderem die Myopie-Kontrolle sein.
Bereits seit 2006 wird der Kongress alle zwei Jahre organisiert, 2010 zählten die Veranstalter insgesamt 1.600 Besucher.
Dienstag, 28. Februar 2012
Lieferkette offenbart Komplexität des globalen Medikamentenhandels
Nachdem vor einigen Wochen in den USA eine Fälschung des AMD-Medikaments Avastin aufgetaucht war, lässt sich die Lieferkette einer Meldung der Nachrichtenagentur Reuters zufolge mittlerweile bis nach Ägypten zurückverfolgen. So berichtete Christian Howard-Jessen, Sprecher der Danish Medicines Agency, gegenüber Reuters, dass das Produkt zuerst von einer schweizerischen Firma in Ägypten eingekauft und die komplette Lieferung dann an ein dänisches Unternehmen weiter verkauft worden sei. Von dort aus sei die komplette Lieferung an eine britische Firma gegangen, welche das Produkt schließlich nach Informationen von Reuters unter anderem in den USA absetzte.
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