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Omega-3-Fettsäuren haben keinen signifikanten Einfluss auf die Lipidzusammensetzung des Tränenfilms, so eine Veröffentlichung in der Märzausgabe des Magazins Cornea. Sie erhöhe lediglich das durchschnittliche Volumen der Tränenflüssigkeit. Als Nahrungsergänzung zur Behandlung des Trockenen Auges seien sie daher nicht einzusetzen, so eine Studie. Patienten haben demnach eine tägliche Dosis Fischöl erhalten, in der 450 mg Eicosapentaensäure, 300 mg Docosahexaensäure und 1000 mg Flachsamenöl enthalten waren. Nach 90 Tagen waren 70 Prozent der Verum-Patienten asymptomatisch, während dies in einer Placebo-Gruppe bei nur sieben Prozent der Probanden der Fall war. Schirmer-Test und Fluorophotometrie zeigten, dass die Gabe von Omega-3-Fettsäuren die Tränensekretion erhöhte. Die Lipidzusammensetzung der Omega-3-Probanden war sehr ähnlich der Placebo-Probanden.
Eine Feldstudie der Uni-Augenklinik Tübingen untersucht derzeit mögliche Auswirkungen von Sauerstoffmangel auf die visuellen Funktionen, so eine aktuelle Meldung. Bis zum 12. September hatten dabei Forscher der Arbeitsgruppe Höhen-Ophthalmologie (THAO) in den Walliser Alpen auf 4554 Metern Höhe vor allem visuelle Funktion untersucht. Der Sauerstoffmangel werde vor allem im Zusammenhang mit Diabetes mellitus oder Arteriosklerose gesehen - zwei weit verbreitete Augenkrankheiten, die schließlich auch zu einer Sauerstoffunterversorgung des Auges führen können. Geleitet werde die höhenophthalmologische Studie von Arbeitsgruppenleiter PD Florian Gekeler, Studienleiter Dr. Gabriel Will sowie von den Prüfärzten Dr. Dominik Fischer und Dr. Andreas Schatz.
Für Menschen, die durch Krankheit oder Verletzung eine beschädigte Hornhaut davongetragen haben und dadurch erblindet sind, gibt es Hoffnung, das berichtet die Süddeutsche Zeitung. Demnach könnte es in Zukunft möglich sein biosynthetisch hergestellte Hornhäute bei den betroffenen Personen einzusetzen. In einer Studie schwedischer und kanadischer Forscher wurden zehn Patienten mit diesen künstlichen Hornhäuten versorgt und beobachtet. Alle Studienteilnehmer standen demnach auf der Warteliste für eine Spender-Hornhaut. Zwei Jahre nach der Operation hatten körpereigene Zellen die Transplantate besiedelt, und beschädigte Nerven hatten sich regeneriert.