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Die HAL Holding (Monte Carlo/Monaco) werde seine beiden Augenoptikketten Grand Vision und Pearle Europe zu einem Unternehmen zusammenführen, heißt es bei EyeWear Intelligence. Damit werde die HAL Holding, die weltweit als zweitgrößtes Handelsunternehmen nach Luxottica in der Augenoptik gilt, die beiden Unternehmen nur noch durch ein einziges Management führen lassen. Dieser Schritt durch den internationalen Investment Riesen folge auf den Erwerb der Mehrheitsanteile von Safilo, dem zweitgrößten Produzenten für Brillenfassungen und Sonnenbrillen –ebenfalls nach Luxottica. Safilo werde weiterhin selbstständig operieren können, heißt es weiter.
Die so neu formierte Handelsgruppe werde unter dem Namen GrandVision B.V. mit Sitz in Schiphol (Niederlande) geführt. Die Leitung werde Theo Kisselbach übernehmen, der bereits GrandVision S.A. in Paris seit 2006 führte. Zuvor war er seit 2002 für die deutschen und österreichischen Pearle Europe Läden verantwortlich, die hauptsächlich unter dem Namen Apollo-Optik agieren. Das Unternehmen werde nach dem Zusammenschluss mehr als 4.000 Augenoptikgeschäfte in 40 Ländern betreiben. Es werde erwartet, dass die rund 18.000 Angestellten einen Ertrag von ca. € 2,5 Mrd erwirtschaften werden.
Die EU-Kommission habe die Übernahme vom Schweizer Unternehmen Alcon durch den Pharmakonzern Novartis unter Auflagen genehmigt, heißt es in verschiedenen Meldungen. Novartis, ebenfalls in der Schweiz beheimatet, müsse sich wie zuvor vereinbart von einigen Produkten trennen, teilte die Kommission in Brüssel mit. So würde die Übernahme den Wettbewerb im Europäischen Wirtschaftsraum nicht spürbar beeinträchtigen. Novartis hatte im April 2008 einen Anteil von 25 Prozent an Alcon vom Schweizer Nahrungsmittelkonzern Nestle übernommen und zusätzlich die Option auf deren restliche 52 Prozent erhalten. Diese wurde Januar 2010 von Novartis gezogen. Zudem machte das Unternehmen den Minderheitsaktionären (23 Prozent) ein Kaufangebot von 2,8 Novartis-Titeln pro Alcon-Aktie. Der Ausschuss unabhängiger Verwaltungsräte von Alcon halte das Angebot allerdings für ungenügend und lehne es ab, heißt es weiter. Das 1945 gegründete Unternehmen beschäftigt derzeit mehr als 15.000 Menschen und erzielte nach eigenen Angaben im vergangenen Jahr Umsätze in Höhe von 6,5 Milliarden Dollar (4,9 Mrd Euro).
Wie jetzt bekannt wurde hat Luneau Technology, Lieferant von Refraktionseinheiten und Instrumenten mit Sitz in Frankreich, Briot International und seine Tochtergesellschaft WECO von Buchmann Holding erworben. Briot entwickelt, produziert und vermarktet Schleifmaschinen unter dem Namen Briot und WECO sowie Rodenstock Refraktionssysteme. Der Erwerb, der eine Fusion der Firmen mit einbezieht, wurde am 17. Juni vollzogen; die Höhe der Verhandlung wurde nicht bekannt gegeben. Ein Briot Sprecher sagte, dass die Fusion alle globalen Tochtergesellschaften, einschließlich Briot USA, betreffe. Das eigene Management bleibe aber in den Tochtergesellschaften.
Briot International, ansässig in Pont-De-l’Arche, Frankreich, wurde 1934 gegründet. Die Firma spezialisiert sich auf das Entwickeln, die Herstellung und das Vertreiben von Schleifmaschinen für Optiker. Seine Tochtergesellschaft, WECO, mit Sitz in Düsseldorf, wurde 1914 gegründet und war lange Zeit federführend im Bereich der Schleifsysteme.