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Donnerstag, 19. August 2010

13. Internationale Myopie-Konferenz in Tübingen

250 Myopie-Spezialisten aus 31 Ländern

In Tübingen versammelten sich Ende Juli knapp 250 Myopie-Spezialisten aus 31 Ländern, um ihre aktuellen Forschungsergebnisse zu den “Mechanismen der Myopie” auf der 13. International Myopia Conference IMC - 2010 vorzustellen. Myopie ist ein weltweit stark zunehmendes Phänomen. Es wird insbesondere im Zusammenhang mit der fortschreitenden Industrialisierung und Urbanisierung gesehen und hat eine starke Verbreitung in vielen ostasiatischen Ländern. Sowohl Erbanlagen als auch die “Seherfahrung” spiele bei der Entstehung von Myopie eine große Rolle. Insbesondere hohe Myopie steigere das Risiko für Erkrankungen wie Netzhautablösung und Glaukom. Der Bedarf die biologischen Entstehungsmechanismen zu verstehen sei enorm hoch, heißt es aus Fachkreisen. Dabei vereine kaum ein anderes Forschungsgebiet so viele einzelne Disziplinen wie das der Myopieforschung: beginnend mit der Optik über die Epidemiologie, Genetik und Elektrophysiologie bis hin zur Immunhistochemie.

Forschung & Medizin | .(Javascript muss aktiviert sein, um diese Mail-Adresse zu sehen) am 19.08.2010 um 04:37 Uhr
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