Donnerstag, 24. Februar 2000
Handwerk stimmt Erklärung nicht zu
In einer gemeinsamen Erklärung haben die Teilnehmer im Bündnis für Arbeit für die kommende Lohnrunde eine beschäftigungsorientierte und längerfristige Tarifpolitik vereinbart. Außerdem sollen Wege für einen vorzeitigen Ausstieg aus dem Arbeitsleben gefunden werden. Trotz der gemeinsamen Erklärung gibt es weiterhin Streit um die Rente mit 60.
Einem Vorschlag von Handwerkspräsident Dieter Philip, den Ausbau der Altersvorsorge alternativ in die gemeinsame Erklärung mit einzubeziehen, wurde nicht entsprochen. Deshalb hat Philip der Erklärung nicht zugestimmt. Das Handwerk will, dass der Ausbau der betrieblichen Altersvorsorge gleichberechtigt ist gegenüber Modellen, die nur ein vorzeitiges Ausscheiden aus dem Erwerbsleben ermöglichen.
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