Brillen.de: „Wir sind für unsere Partner da!”

27. Juli 2020

Rettungsschirm und neues Store-Konzept

Die Corona-Krise hat der Wirtschaft in Deutschland stark zugesetzt und auch vor dem Optikermarkt nicht Halt gemacht. Viele Kunden sind verunsichert und schieben den Kauf einer neuen Brille daher auf, auch wenn sie diese brauchen. Laut einer Online-Umfrage des deutschen Industrieverbandes für Optik, Photonik, Analysen und Medizintechnik Spectaris, die im April durchgeführt wurde, verzeichneten rund 90% der Augenoptiker-Betriebe eine deutlich schwächere Nachfrage. Viele mussten auf eine Notversorgung umstellen, in der sie vorrangig Reparaturen ausgeführt haben.

Die SuperVista AG hat den notleidenden Partnerbetrieben Soforthilfe in Form von zwei Hilfspaketen angeboten: Zum einen frei verwendbare Liquidität, aber auch darüber hinausgehende Kredite. Diese können genutzt werden, um gegebenenfalls das Geschäft auf das neue Store-Konzept umzurüsten und so den aktuellen Anforderungen gerecht zu werden oder die technische Ausstattung zu modernisieren.

Bei dem neuen Brillen.de-Store-Konzept wurden die aktuellen Anforderungen aus der Corona-Zeit aufgenommen: So können sich zum Beispiel Kunden online auf der firmeneigenen Webseite über die Angebote informieren und direkt einen Termin bei einem Optiker in ihrer Nähe buchen. Auf diese Weise kann gewährleistet werden, dass nicht zu viele Kunden im Geschäft sind. Nach einem Sehtest, der dank modernster Technik vollkommen kontaktlos abläuft, hat der Kunde Zeit, sich in Ruhe das Sortiment anzuschauen und seine Lieblingsfassungen anzuprobieren. Dabei stehen ihm Mundschutz, Handschuhe und Desinfektionsmittel zur Verfügung. Hat er sich entschieden, nimmt ein Mitarbeiter alle Informationen auf und leitet diese an die SuperVista AG weiter. Die Bezahlung erfolgt ebenfalls kontaktlos.

Das neue Konzept setzt auf Effizienz und Schnelligkeit: Verschiedene Mitarbeiter übernehmen die einzelnen Schritte des Brillenkaufs: So führt der Augenoptikermeister den Sehtest durch, während ein anderer Mitarbeiter einen weiteren Kunden bei der Wahl der Fassung unterstützt. So kann mit gleichem Arbeitsaufwand eine größere Kundenfrequenz bedient werden, ohne an Qualität der Beratung einzusparen. Das neue Konzept wird mittlerweile von den fast 60 eigenen Brillen.de-Filialen und immer mehr der 600 Partner-Optikern in Deutschland konsequent umgesetzt.

Doch der Hybrid-Optiker macht noch mehr: Um seine Partner und Filialen in der schwierigen Zeit zu unterstützen und die Mitarbeiter bestmöglich schützen zu können, hat das Unternehmen einen Rettungsschirm ins Leben gerufen und Hilfspakete für seine Partner-Optiker weltweit zusammengestellt.

“Uns ging es in erster Linie darum, dass unsere Partner sicher aus der Krise herauskommen, dafür haben wir den beschriebenen Rettungsschirm mit den Soforthilfen aufgespannt. Wir fassen jetzt mit allen Partnerbetrieben schnell wieder Fuß, da wir durch unsere eigene Fertigung nicht von Lieferketten anderer Unternehmen abhängig sind”, kommentiert Vorstandsmitglied Volker Grahl die angebotenen Corona-Maßnahmen. “Den Preisvorteil, den diese kurze Wertschöpfungskette mit sich bringt, erfährt der Kunde durch die attraktiven Angebote, die besonders in diese angespannte Zeit passen!”

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