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Mittwoch, 08. März 2000

Bypass: Förderung der Durchblutung am Auge

Visusverlust ist Hauptsymptom des okulären Ischämiesyndroms

Bei ausgeprägter Stenose oder Verschluss der Arteria carotis interna kann es zu einer Richtungsumkehr des Blutflusses in der Arteria ophthalmica kommen. Die Folge davon sind Durchblutungsstörungen mit Amaurosis fugax und besonders Visusverlust. Japanischen Wissenschaftlern ist es gelungen, Patienten mit einem solchen okulären Ischämiesyndrom zu helfen, indem sie einen Bypass von der Arteria temporalis superficialis zur Arteria cerebri media legten.





Drei Monate nach einer solchen Oparation hatte sich die Richtung des Blutflusses bei 56% der Patienten normalisiert. Die Arm-Retina-zeit - das ist die zeit bei der Fluoreszenzangiografie, die vergeht, bis der in den arm injizierte Farbstoff die Gefäße der Netzhaut erreicht - hatte sich durch den Bypass von durchschnittlich 29,4 Sekunden präoperativ auf 17,5 Sekunden verbessert.

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