Freitag, 18. November 2011
In Weimar verliehen
Der Carl-Zeiss-Forschungspreis, eine der renommiertesten Auszeichnungen auf dem Gebiet der Optik, wurde an Professor James G. Fujimoto verliehen. Fujimoto, Professor am renommierten Massachusetts Institute of Technology in Cambridge (USA), bekam die Auszeichnung für eine Untersuchungsmethode der Augen, die ähnlich wie Ultraschall funktioniert. Anstelle von Schallwellen verwendet sie besondere Lichtstrahlen.
Optische Entsprechung der Ultraschalltechnologie
James G. Fujimoto hat auch stellvertretend für sein Team den Carl-Zeiss-Forschungspreis 2011 für die Entwicklung der Optischen Kohärenz-Tomografie (OCT) entgegengenommen.
Die OCT wurde 1991 erstmals in der Fachzeitschrift Science veröffentlicht und gilt als die optische Entsprechung der akustischen Ultraschalltechnologie. Beide Verfahren erstellen dreidimensionale Bilder von lebendem Gewebe in Echtzeit. OCT verwendet dazu Lichtstrahlen mit geringer Kohärenzlänge, die bei Überlagerung ein spezielles Interferenzmuster erzeugen, das Informationen über die Beschaffenheit der zu untersuchenden Probe enthält.
James Fujimoto bedankte sich: „Ich fühle mich sehr geehrt, dass wir für unsere Forschung zur OCT mit dem Carl-Zeiss-Forschungspreis ausgezeichnet wurden. Diese Arbeit wäre ohne das multidisziplinäre Mitarbeiterteam nicht möglich gewesen. Umso mehr freuen wir uns zu sehen, dass die OCT heute eine anerkannte Technologie in der klinischen Bildgebung ist und dazu beiträgt, die medizinische Versorgung von Patienten zu verbessern.“
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