Dienstag, 14. März 2000
Vorschläge zur Umrechnung in Euro die Spitzenverbänden vorgelegt
Die Währungsumstellung von DM auf Euro soll für die GKV (gesetzlichen Krankenversicherung) keine Auswirkung auf den Beitragssatz haben. Wenn es nach dem Willen der GKV-Euro-Beauftragten geht, soll dabei sogar ein kleines Plus für die Kassen herauskommen.
Das ergibt sich aus den Umrechnungsvorschlägen der Beauftragten, die den Spitzenverbänden vorliegen.
"Krumme" Arzneimittelzuzahlungen beispielsweise - etwa 5,11 Euro statt heute DM 10,- - soll es nach er Transformation in knapp zwei Jahren nicht geben. Also wird auf- oder abgerundet auf 0,50 Euro.
Alle betroffenen Rechtsvorschriften müssen bis Ende 2001 durch den Gesetzgeber von DM auf Euro umgestellt sein. Für Leistungen und Beiträge hätte die von den GKV-Beauftragten geglätteten Umrechnungen zwangsläufig Folgen, nach deren Modellrechnungen allerdings keine gravierenden.
- Die GKV wird leicht entlastet, da die Mehreinnahmen die Belastungen im Leistungsbereich überkompensieren.
- Alle Versicherten profitieren durch geringfügig niedrigere Zuzahlungen.
- Mitglieder (und deren Arbeitgeber), deren Verdienst bei der Umstellung die alte Beitragsbemessungsgrenze überschreiten, werden durch die höhere Euro-Bemessungsgrenze etwas stärker zur Kasse gebeten als zuvor.
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