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Mittwoch, 03. März 2010

FOCUS-CN: Schwesterjournal auf Messe in Shanghai vorgestellt

Meilenstein für die chinesische optische Branche

Nach einer Vorbereitungszeit von einem Jahr erhält der deutsche FOCUS nach 29 Jahren ein chinesisches Pendant. Dazu gründete Verleger Jörg Spangemacher in Peking einen eigenständigen Verlag. Der wird von einer Chinesin geleitet, die im vergangenen Jahr eine umfassende Ausbildung in Ratingen erhielt.Die Mitarbeiter in Peking verkauften in den vergangenen Monaten schon Anzeigen für die internationalen Objekte der Verlagsgruppe Ratingen an die chinesische optische Industrie. Die Nullnummer von FOCUS-CN wurde heute morgen (Ortszeit) in Shanghai der Branchenöffentlichkeit präsentiert. Die wichtigsten europäischen und chinesischen Unternehmen sind darin mit bezahlten Anzeigen präsent.
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Titel des chinesischen Schwesterjournal von FOCUS

„Der chinesiche FOCUS ist ein Meilenstein für die chinesische optische Branche, denn eine vergleichbare Fachzeitschrift gibt es hier in China bisher nicht. Allerdings werden sich die Inhalte der chinesischen Version deutlich von denen des deutschen Originals absetzen“, sagte Verleger Spangemacher in Shanghai. In der Startphase stammen die Inhalte ausschließlich aus den vier Fachzeitschriften der Verlagsgruppe Ratingen, die jeweils unterschiedliche Fachgruppen der Branche ansprechen. Schrittweise wird eine vollständige Redaktion in Peking aufgebaut. Wegen der Besonderheiten in China wendet sich FOCUS-CN nicht nur an Augenoptiker, sondern auch an die optische Industrie und Augenärzte wie auch Augenkliniken.

Zur Pekingmesse im September wird die Nummer 1 mit einer Startauflage von 20.000 Stück der Branchenöffentlichkeit vorgestellt. Danach wird FOCUS-CN alle zwei Monate für den chinesischen Markt produziert – das sind Volksrepublik China, Hong Kong, Macao, Taiwan und Singapur. Die fachlich korrekten Übersetzungen garantiert ein Team von professionellen Übersetzern in China, die in Fragen der Fachterminologie von Augenoptikern unterstützt werden. Diese wurden in Deutschland ausgebildet oder haben dort studiert. Dazu kommen Berater, die in der Branche bestens vernetzt sind und ihre Informationsbedürfnisse kennen.

Zugleich baut Verleger Spangemacher die Abonnenten seiner chinesischen Publikationen zusätzlich selbst auf. Denn in drei chinesischen Fachhochschulen werden seit September in einem eigenen „FOCUS-Studiengang“ junge Chinesen zu Augenoptikern nach dem deutschen Ausbildungssystem ausgebildet. Im September dieses Jahres werden drei weitere Fachhochschulen diesen Kurs anbieten und an den drei bestehenden Schulen beginnt der zweite Kurs.
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NetNews International | .(Javascript muss aktiviert sein, um diese Mail-Adresse zu sehen) am 03.03.2010 um 17:22 Uhr
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