Mittwoch, 16. März 2005
Gesundheitsgewerbe umsatzmäßig besonders betroffen
Für das deutsche Handwerk war das Jahr 2004 von Umsatzeinbußen (1,6%) und Stellenabbau (3,4%) geprägt. Das Gesundheitsgewerbe war mit 7,2% vom Umsatzverlust besonders betroffen, so eine Erhebung des Statistische Bundesamts.
Hierbei fallen auch die Augenoptiker und ihre Verluste im Rahmen der Gesundheitsreform ins Gewicht. Gleichzeitig habe das Gesundheitsgewerbe als einzige Branche beschäftigungsmäßig zugelegt – um 0,5%. Damit steht es im krassen Gegensatz zum Bauhauptgewerbe, das einen Stellenabbau von 6,5% verzeichnete.
Nach der Änderung der Handwerksordnung Anfang 2004 umfasst das Handwerk 41 zulassungspflichtige Handwerksberufe. Das Statistische Bundesamt ermittelt die Daten durch eine Stichprobenerhebung bei ca. 50.000 Handwerksbetrieben und veröffentlicht keine absolute Zahlen.
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