Headrix: Geschützte Verbindung

5. August 2020

Teile der Headrix Brillen beim Patent- und Markenamt gelistet

Die Art, wie die Front mit dem Bügel zusammen kommt, ist jetzt eine geschützte Verbindung. Die Entwickler des Berliner Brillenherstellers Headrix konnten sich über die kommenden Jahre einen Gebrauchsmusterschutz sichern, der eine “schraubenlose, klebefreie Befestigung eines Brillenbügels aus Metall in einer Brillenfront aus Kunststoff” ist und bei den Fassungen der Thin Line Kollektion angewandt wird. Was in der Beschreibung so einfach und unaufgeregt klingt, war eine gut einjährige Entwicklungsarbeit. Die Fragestellung lautete: Wie schafft man es, eine individuelle Headrix-Front aus Naitrix mit einem eleganten Brillenbügel aus Metall so zu verbinden, dass dazu weder Schrauben noch Klebstoff benötigt werden.

Das Ergebnis ist unter dem Aktenzeichen 20 2020 002 766.9 seit Mitte Juli im Gebrauchsmusterregister des Deutschen Patent- und Markenamtes eingetragen.

Die Methode basiert auf den Möglichkeiten des industriellen 3D-Drucks, der bei der Produktion der Headrix-Fassungen zum Einsatz kommt. Das Bügelende verfügt über eine Art Zweizack, das sich mit seinen Widerhaken im Inneren der Backe in einer Form passenden Aussparung einrastet. Dabei ist vor allem der präzise Aufbau der Brillenfront aus Kunststoff von Bedeutung, denn die Toleranzen liegen weit unter 0,1 mm. Im Ergebnis entsteht so eine wackelfreie, sichere Verbindung, die völlig schraubenlos und klebefrei ist. Diese durch Gebrauchsmuster geschützte Verbindung, stellt einen weiteren Beitrag zur Nachhaltigkeit in der Produktion der Headrix-Fassungen dar, die ein wichtiger Bereich der Firmenphilosophie ist.

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