Montag, 23. Januar 2012
Körpereigene Stammzellen im Tiermodell erfolgreich getestet
Bisher müssen sich Patienten, die an der feuchten Form der Altersbedingten Makuladegeneration (AMD) erkranken, VEGF-Hemmer in den Augapfel injizieren lassen. Für jene 80% aller AMD-Erkrankten, die an der trockenen Form leiden, existiert bis dato aber keine grundlegende Therapie.
Forscher der Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus und der Life-Science-Inkubator GmbH & CoKG (LSI) an den Standorten Dresden, Hamburg und Bonn verfolgen nun einen innovativen Ansatz, bei dem adulte Stammzellen aus dem Knochenmark zum Einsatz kommen. Ziel ist es, den fortschreitenden Prozess der Netzhautdegeneration mindestens zu stoppen oder ihn sogar umzukehren, wie die TH Dresden bekannt gab. Um eine derartige Therapie in die klinische Anwendung zu bringen, sei allerdings mit einem Zeitraum von bis zu zehn Jahren zu rechnen.
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