Oculus: Atemschutz bei Spaltlampen-Screening empfohlen

23. März 2020

Gerätehersteller veröffentlicht Sicherheitshinweise zur Spaltlampen-Bedienung in Zeiten von Corona-Krise

Die Firma Oculus wendet sich aktuell per Newsletter an seine Kunden und rät, wie eine Tröpfcheninfektion, die bei der Spaltlampenuntersuchung aufgrund der aktuellen Corona-Krise vermehrt auftreten könnte, erschwert werden kann. Ausdrücklich empfohlen wird die Verwendung eines Atemschutzschildes bzw. Hauchschildes, das an der Spaltlampe angebracht wird. Laut Herstellerinformation auf der Webseite besteht mit dem Schild die Möglichkeit, eine Barriere zwischen Patienten bzw. Kunden zu erstellen. Das in der Veröffentlichung genannte Atemschutzschild sei sowohl für die eigenen als auch für weitere Spaltlampen geeignet.

Das Familienunternehmen aus Wetzlar beruft sich mit seiner Empfehlung auf die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und die American Academy of Ophthalmology (AAO), die eine Reihe von Richtlinien für Augenärzte herausgegeben habe, die sich um Patienten kümmern, die möglicherweise mit dem Virus infiziert sind. Oculus hält diese Maßnahmen auch für Augenoptiker für sinnvoll. Weiterhin empfiehlt das Unternehmen in Einklang mit den Vorschlägen der WHO und AAO, dass Mitarbeiter bei der Spaltlampenuntersuchung, zusätzlich zum Atemschutz-Schild eine persönliche Schutzausrüstung, einschließlich Handschuhe, Kittel, N-95-Masken und Augenschutz (Schutzbrillen), tragen. Zur Desinfektion der Spaltlampe und der Tischoberfläche empfiehlt Oculus Mikrozid sensitive Desinfektionstücher. Diese seien gebrauchsfertige, getränkte und alkoholfreie Flächen-Desinfektionstücher zur Schnelldesinfektion empfindlicher Flächen und sensibler Medizinprodukte. Für Rückfragen steht das Unternehmen gerne zur Verfügung.

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