opti´12: Die Nominierten für den ,Trendy´ stehen fest

9. November 2011

Preisverleihung am 14. Januar in München

Ein Comic, eine Mountainbike-Tour mit Kunden und virales Marketing – die Nominierten für den ,Trendy 2012´, den Deutschen Marketingpreis für Augenoptiker, stehen fest. Vorgestellt wurden sie auf dem Spectaris-Trendforum am 7. November in Berlin. Mit dem Marketing-Preis werden jedes Jahr die spannendsten, witzigsten und nachhaltigsten Marketingideen der augenoptischen Branche ausgezeichnet, so die Gesellschaft für Handwerksmessen (GHM). Verliehen wird der Preis auf der internationalen Optik-Trendmesse opti ’12, die vom 13. bis 15. Januar 2012 in München stattfindet. Bis dahin können Vertreter aus der Branche für ihren Favoriten stimmen und entscheiden, wer am Messesamstag, 14. Januar 2012, den Preis überreicht bekommt.

Eine (aus)gezeichnete Marketingidee hatte Oliver Moule von Moule Optik in Dortmund. „Meine Idee war, eine eigene Marke zu schaffen“, berichtet der Augenoptikermeister, der seinen Mitarbeiter und sich selbst kurzerhand zu bunten Comic-Helden machte. Seit drei Jahren gibt es nun schon die kleinen, lustigen Geschichten rund um die Augenoptik. Immer im Mittelpunkt: Olli und Joschi.
Inspiriert durch Web 2.0 und Social Networks hat Lichtbändiger Unikatgestaltung aus Eschweiler-Weisweiler eine virale Marketingaktion gestartet. Auf seiner Website bot Inhaber Thomas Froitzheim zunächst einen Pappbrillengenerator an. Die Kunden konnten dort ein eigenes Bild hochladen, eine Pappbrille für sich gestalten und sie auf einem Bastelbogen ausdrucken. Dort fand sich neben der Brille ein zeitlich begrenzter Gutschein mit Rabatt auf Sonnenbrillen in Froitzheims Fachgeschäft. Beworben habe man den Pappbrillengenerator via Facebook. Der virale Effekt wirkte wie ein Schneeballsystem, berichtet der Augenoptikermeister, der seine Idee gleich weiterentwickelt.
Sportlich wirbt Andreas Oehm von Oehm Optik aus Neunkirchen im Siegerland. Einmal im Jahr geht er mit seinen Kunden auf Mountainbike-Tour. Zur Auswahl steht eine 80 Kilometer lange „Extreme Tour“ und eine „Basic Tour“ mit 40 Kilometern Länge. Bevor es in den Sattel geht, werden die Mountainbiker mit Testbrillen ausgestattet, die an Verpflegungsstationen gewartet und bei Bedarf verändert werden. Am Ende bewerten die Teilnehmer die Brillen und lassen die Tour gemütlich ausklingen.
„Wer als Augenoptiker Erfolg haben will, braucht neben absoluter Fachkompetenz auch ein gelungenes Marketing“, sagt Dieter Dohr, Vorsitzender der Geschäftsführung der GHM Gesellschaft für Handwerksmessen mbH.

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