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Mittwoch, 23. Februar 2005

Spectaris: Optischen Technologien geht es gut

Gesamtumsatz im deutschen Lasergeschäft stieg 2004 um 12,2%

Nach den Ergebnissen einer aktuellen Branchenumfrage rechnen die deutschen Hersteller von Lasern und Optischen Komponenten in den kommenden fünf Jahren im Durchschnitt mit einem jährlichen Umsatzwachstum von rund 10%. Für das laufende Jahr erwarten die Firmen einen Anstieg sowohl der Ausgaben für Forschung & Entwicklung, als auch der Investitionen in Höhe von jeweils 3%. Damit würde die F&E-Quote der Branche erstmalig die 10%-Grenze überschreiten. Dies erklärte Spectaris-Hauptgeschäftsführer Sven Behrens anlässlich des Hauptstadt-Kongresses „Optische Technologien - Innovationschancen für Deutschland“ in einer Pressemeldung des Verbands.

Die Mehrheit der Unternehmen geht für das laufende Jahr von einem steigenden Inlandsumsatz aus und erwartet einen Zuwachs von ca. 5%. Beim Auslandsgeschäft wird ein mit 2004 vergleichbares Ergebnis im zweistelligen Bereich, also eine Steigerung um 15%, erwartet. Für den Gesamtumsatz würde sich demnach ein Plus von über 10% ergeben. Die Mehrheit der Befragten rechnet aufgrund dieser Entwicklung mit klar positiven Impulsen für die Beschäftigungssituation der Branche.

Bereits im vergangenen Jahr war ein deutlicher Aufwärtstrend bei den Optischen Technologien insgesamt zu beobachten. Nach dem entsprechenden Spectaris-Weltmarktindex, der auf einer Bilanzauswertung internationaler Keyplayer dieser Branche beruht, konnten die Optischen Technologien im Jahr 2004 weltweit um über 25% zulegen.

Auch die deutschen Unternehmen sind Spectaris zufolge an dieser positiven Entwicklung beteiligt. Nach vorläufigen Informationen stieg der Gesamtumsatz der deutschen Betriebe zur Herstellung von Lasern und Optischen Komponenten bereits im Jahr 2004 um 12,2% auf einen Wert von EUR 4,49 Milliarden. Hohe Zuwächse wurden im vergangenen Jahr dabei im Inland und insbesondere auch im Ausland erwirtschaftet. Der Inlandsumsatz stieg um 7,0% auf EUR 1,49 Milliarden. Der Auslandsumsatz konnte sogar um 15,0% zulegen und lag damit bei rund EUR 3 Milliarden. Die Exportquote verzeichnete damit einen Anstieg auf 66,8%. Die F&E-Quote, d.h. der Anteil der Ausgaben für Forschung und Entwicklung am Gesamtumsatz, lag in 2004 bei durchschnittlich fast 10%. Zum Vergleich: Das Verarbeitende Gewerbe kommt hier lediglich auf rund 5%.

Das hohe Wertschöpfungspotenzial von Lasern und Optischen Komponenten zeigt sich laut Spectaris, wenn man den Gesamtumsatz der deutschen Industrie für Optische Technologien betrachtet. Nach allgemeinen Schätzungen hält Deutschland mit einem Wert von rund EUR 25 Milliarden einen Weltmarktanteil von über 25%. Die Anzahl der Beschäftigten in der Industrie für Laser und Optische Komponenten schließlich konnte um 3,0% auf 41.140 Mitarbeiter zulegen. Es wird auch hier davon ausgegangen, dass über 100.000 Beschäftigte in der Industrie für Optische Technologien insgesamt tätig sind.

Unternehmen | .(Javascript muss aktiviert sein, um diese Mail-Adresse zu sehen) am 23.02.2005 um 01:00 Uhr
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