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Montag, 15. März 2010

Studie: HFAK und IPRO untersuchen Nutzen von Fertiglesebrillen

Unterstützung durch Daten von Augenoptikern

Die überall erhältlichen und etablierten Fertiglesebrillen sind zur Korrektion einer Altersichtigkeit nur bedingt einsetzbar und oftmals völlig unbrauchbar, darauf macht Ipro (Leonberg) zusammen mit Priv. Doz. Dr. Wolfgang Wesemann von der Höheren Fachschule für Augenoptik Köln in einer Mitteilung aufmerksam. Unzureichende Korrektion bei unterschiedlichen Stärken für rechtes und linkes Auge, sowie die Korrektion von Astigmatismus, werden bei diesen Brillen vernachlässigt. Das ist bekannt. Was nun untersucht werden soll, ist das Ausmaß dieser unzureichenden Korrektion. Diesen Sachverhalt habe bisher niemand mit wissenschaftlicher Präzision untersucht. Ipro werde bei dieser Hochschulstudie die Rolle des Datensammlers übernehmen und Dr. Wolfgang Wesemann werde die Daten anschließend gemeinsam mit Ipro auswerten.

Die Initiatoren rufen dazu Augenoptiker zur Unterstützung auf. Mit deren Zustimmung werden zu diesem Zweck die Refraktionsdaten der letzten subjektiven Fernrefraktion sowie die Daten zu Geschlecht und Alter des Kunden erhoben. Die Daten werden zudem nach den neuesten Erkenntnissen des Datenschutzes anonymisiert. Bei der Auswertung sei es nicht ersichtlich, aus welchem Betrieb die Daten ursprünglich stammten, somit bleibe die Herkunft der Daten streng vertraulich. Das garantiere Ipro und Priv. Doz. Dr. Wolfgang Wesemann. Ein statistisch zuverlässiges Ergebnis werde nur bei einer großen Datenmenge erzielt, daher haben sich die Initiatoren vorgenommen die Refraktionsdaten von 200.000 Augen zu untersuchen. Bei Interesse können Sie sich hier anmelden

Netnews | .(Javascript muss aktiviert sein, um diese Mail-Adresse zu sehen) am 15.03.2010 um 10:12 Uhr
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