Mittwoch, 16. Februar 2000
Stiftungskommissar Heinz Dürr ergreift die Initiative
Wirtschaft Regional schrieb in der Ausgabe Februar über mögliche gravierende Veränderungen in Aalen. Die Statuten der Zeiss-Stiftung - sie gilt einerseits als exotisch, andererseits wird sie als Heiligtum betrachtet - sollen nach über 100 Jahren entstaubt werden mit dem Ziel, die rechtlichen Möglichkeiten zur Aufnahe von Kapital an den Finanzmärkten zu verbessern.
Redakteur Hofele formuliert: "Zeiss und Schott sollen börsenfähig gemacht werden."
Dürrs Aktivitäten veranlassten den Vorstand zu einem Rundschreiben, in dem es u.a. heißt, notwendig sei, die Statuten an die geltende Gesetzgebung anzupassen und die sehr ungewöhnliche Rechtsform einer direkt geschäftsführenden Unternehmensträger-Stiftung umzuwandeln in eine Stiftung mit Unternehmen der heute üblichen und international akzeptierten Form des Gesellschaftsrechts, die Aufnahme von notwendigem Kapital zu erleichtern und die internationale Akzeptanz und Wettbewerbsfähigkeit unter den geänderten Bedingungen des Weltmarktes auszubauen.
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