ZVA: NRW genehmigt Prüfungsverordnung zum Optometristen (HwK)

20. Januar 2014

Nachfrage nach optometrischen Dienstleistungen werde sich verdoppeln

Wie der Zentralverband der Augenoptiker (ZVA) aktuell mitteilt, hat nach Sachsen und Brandenburg nun auch das Bundesland Nordrhein-Westfalen (NRW) die Weiterbildung für Augenoptikermeister und staatlich geprüfte Augenoptiker zum Optometristen genehmigt. "Dass unsere Kollegen jetzt auch im bevölkerungsreichsten Bundesland zusätzlich einen staatlichen Abschluss zum Optometristen (HwK) erreichen können, ist ein großer Schritt auf unserem Weg, ein bundesweites und damit flächendeckendes Angebot für die Weiterbildung zu schaffen“, erklärt ZVA-Präsident Thomas Truckenbrod.

Es sei dem großen Einsatz der Handwerkskammer Düsseldorf zu verdanken, dass es in NRW fortan diese Prüfungsverordnung der Handwerkskammer zum Optometristen gibt, so der ZVA. "Ohne dieses Engagement wäre die Genehmigung des nordrhein-westfälischen Wirtschaftsministeriums Anfang dieses Jahres gegen den ausdrücklichen Widerstand des Berufsverbandes der Augenärzte vermutlich nicht erfolgt." Die aktuelle Entscheidung bestätige indes die Auffassung des ZVA, dass optometrische Dienstleistungen zum handwerklichen Berufsbild des Augenoptikers gehören.

Die Nachfrage nach optometrischen Dienstleistungen beim Augenoptiker werde sich in den kommenden drei bis fünf Jahren verdoppeln, prognostiziert der Verband. Hierzu Thomas Truckenbrod: "Damit erhöht sich noch einmal zusätzlich die Verantwortung für das gute Sehen unserer Kunden. Wenn wir diese Dienstleistungen anbieten möchten, dann ist eine ständige Weiterbildung für uns Augenoptiker unverzichtbar, die Lerninhalte des Weiterbildungsangebotes zum Optometristen ZVA/HwK stellt dabei für mich das absolute Minimum dar und muss für die Augenoptiker eine Selbstverständlichkeit sein.“

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