ZVA-Politik heute und morgen

15. März 1999

Die komplette Rede von Thomas Nosch am 13. März

- Analyse der Situation

- Änderung und Öffnung des Marktes

- Markt und Lieferanten

- Krankenkassen

- Berufspolltik, Aus- und Fortbildung

- Fachmann und Unternehmer

- Verband und Strategie

- Die Einheit des Verbandes



Analyse der Situation



In den letzten Jahren hat die deutsche Augenoptik eine stürmische Entwicklung mitgemacht.

Nachdem der Markt im Jahre 1997 fast 17% verkaufter Stück Brillengläser verloren hat, hat er 1998 nur knapp 2/3 davon wieder gewinnen können. Die oft zitierte und herbeigesehnte Bugwelle verzögerter Kaufbereitschaft ist bislang nicht zu spüren gewesen! Dafür hat im abgelaufenen Jahr die Zahl der Betriebsstätten weiter zugenommen, wobei interessant ist festzustellen, dass das Großanbieterwachstum seit 1996 mehr oder weniger stagniert. Günter Fielmann, dessen Konzern mit großem Abstand den intensivsten Expansionsdrang bewiesen hatte, sagte vor einigen Monaten, dass nur noch wenige Neueröffnungen in Deutschland geplant seien. Somit bedeuten neue Betriebsstätten: immer kleiner werdende Einheiten erscheinen! Dadurch verschieben sich Marktanteile von bisher betriebswirtschaftlich gesunden Betrieben zu unrentablen Kleinstunternehmen: Der Betriebsvergleich zeigt schon lange, dass Umsätze unter 500.000,—DM pro Jahr keinen nennenswerten Gewinn ermöglichen. Nicht ohne Grund sind knapp 60 % aller Augenoptikunternehmen Marketing- bzw. Einkaufsgruppierungen angeschlossen, um ihre Rentabilität zu verbessern. Aus der gegebenen Situation resultiert unter anderem die nicht enden wollende Flut neuer Betriebe mit immer kleiner werdenden Kundenpotentialen und Umsätzen. Dies ist eine ungesunde Entwicklung für die gesamte Branche! Es ist sicherlich auch Aufgabe der Innungen und deren übergeordneten Verbänden, dies der Basis deutlich zu machen und die betriebswirtschaftlichen Zusammenhänge gerade im Zuge von geplanten Neugründungen zu erklären. Hier ist ein starker und attraktiver Berufsverband gefordert, um nicht in eine ähnliche Situation zu kommen wie unsere Kollegen in Frankreich, wo nur noch knapp 15 % der Betriebe unabhängig und dabei mit ca. 200.000,—DM durchschnittlichem Jahresumsatz auch die schwächsten sind.



Änderung und Öffnung des Marktes



Zu den brancheninternen Problemen gesellen sich auch externe: Die zur Zeit geltenden Abrechnungsmodalitäten veranlassen die Augenärzte, deutlich weniger Sehhilfen im Rahmen der gesetzlichen Krankenversicherung zu verordnen!



Eine stetige Zunahme der Eigenrefraktionen in unseren Betrieben ist die Folge und für unsere positive Selbstdarstellung genau das richtige Regulativ! Diesen Trend müssen wir unterstützen, und es ist zu hoffen, dass die bundesweite PR-Aktion "Augenglasbestimmung beim Augenoptiker" bald anlaufen kann.



Aufgabe der Verbände ist ganz besonders, die Rahmenbedingungen für wirtschaftliche Prosperität seiner Mitglieder zu schaffen! Diese steht und fällt heute mit dem Verkauf der Materialien. Es werden in Deutschland zu wenig Brillen und Kontaktlinsen verkauft! Daher gilt es zu klären, wie wir in Zukunft "die Lust auf Brille" steigern können, ähnlich wie es vor kurzem die Uhrenindustrie geschafft hat, oder früher noch die Schuhindustrie. Diese Vorbilder sollten uns animieren, aktiv zu werden, denn warum sollen wir nicht anstreben, was anderen Branchen gelungen ist? Kontakte, Gespräche und Diskussionsrunden mit einschlägig erfahrenen und kompetenten Persönlichkeiten außerhalb unserer Branche können weiterhelfen. Neue Ideen und Impulse sind gefragt!



Markt und Lieferanten



Die Beziehungen mit unseren Lieferanten sind traditionell sehr gut und geprägt von Vertrauen. Wir sind zwar nicht mehr alleiniger Absatzmittler, denn Augenärzte vertreiben Kontaktlinsen und Kliniken vergrößernde Sehhilfen, bzw. einige Industrielle haben in Kooperation mit Krankenkassen neue Vertriebswege eröffnet. Die Fertigbrille ist auf dem Vormarsch und ersetzt jedes Jahr einige Millionen individuell hergestellter und angepasster Lesebrillen.



Dieses Produkt sollte sich schon vom Namen her von der Brille unterscheiden: "Vergrößerungshilfe" oder so ähnlich! Unsere Forderung nach einem Substitut, das in unseren Händen bleibt, ist der optischen Industrie gegenüber formuliert worden, denn es muss langfristiges Ziel bleiben, diese billigen und minderen "Fertigdinger" aus unseren Fachgeschäften zu verbannen!



Im internationalen Vergleich stellen die deutschen Augenoptiker exzellente wirtschaftliche Partner dar! Wir haben verstanden, dass der Vertrieb von hochentwickelten High-Tech-Produkten der deutschen Augenoptik die wirtschaftliche Basis erfolgreicher Geschäftstätigkeit darstellt! Daraus erwächst aber auch die Verpflichtung, den technischen Fortschritt in unsere Berufstätigkeit einzubinden, berechtigte Kritik anzubringen, aber nicht grundsätzlich abzulehnen, sondern gegebenenfalls korrigierend einzuwirken. Power-tracing, bzw. Lieferung endgerandeter Brillengläser muss nicht das Ende des Augenoptikerhandwerks bedeuten, sondern eine Veränderung, auf die unser Handwerk durch Aufnahme anderer neuer Dienstleistungen reagieren kann. Remote edging bedeutet aber auch Entstehung einer zusätzlichen Abhängigkeit von den Brillenglaslieferanten, die die sogenannte Nabelschnur noch dicker werden lässt!



Der Handwerker ist Dienstleister im weitesten Sinne: Körperlicher Kräfteeinsatz, Schmutz und Lärm werden heute ersetzt durch intelligente Maschinen und umweltfreundliche Technologien, was jedoch nicht bedeuten muss, dass Handwerk von Ungelernten ausgeführt wird. Die Augenoptik bleibt ein Beruf für bestausgebildete Spezialisten!



Der Markt ändert sich nicht nur auf der Verbraucherseite, sondern auch die Anbieter formieren sich zu neuen Strukturen: Während Franchising in der Augenoptik, im Gegensatz zum Einzelhandel, eher selten ist und auch nicht spürbar zunimmt, ist die Zugehörigkeit zu einer Marketinggruppe, oder zumindest zu einer Einkaufsgemeinschaft, bei über 50 1/o aller Augenoptiker vollzogen. Vorstände und Geschäftsführung dieser Gruppen verfolgen eigene berufspolitische Ziele und Absichten, die zu bündeln und integrieren ebenfalls eine vordringliche Aufgabe eines Bundesinnungsverbandes ist!



Wenn auch das Wachstum der Filialisten gebremst scheint, sind sie doch als Marktmacht in toto zu beachten. Die Politik eines Verbandes, der Kleinbetriebe gleichermaßen repräsentiert wie Großanbieter, muss auf Kompromissen basieren mit dem alles überragenden Ziel im Visier, alle Betriebe in der Augenoptik vertreten zu wollen!



Krankenkassen



Die Umsätze mit der gesetzlichen Krankenversicherung sinken jährlich und hatten 1997 nur noch knapp 13 % Anteil am Gesamtumsatz. 1998 sind sie noch weiter gesunken. Wir dürfen jedoch nicht verkennen, dass die Leistungen der GKV sehr oft wichtiger Auslöser für die lebensnotwendigen privaten Zuzahlungen des Fehlsichtigen und somit verantwortlich sind für einen weit größeren Umsatz, als sie isoliert darstellen.



Andererseits dürfen wir nicht erpressbar werden, denn es gilt über allem das höchste Gut zu verteidigen, das wir haben: die unabhängige und selbständige Berufsausübung! Diese kann ein ausschließlich Rezept ausführender Augenoptiker für sich nicht reklamieren, denn er arbeitet in direkter Abhängigkeit vom Rezeptaussteller.



Berufspolitik, Aus- und Fortbildung



Der Augenoptiker als Fachmann für gutes Sehen gesunder Augen muss sich abgrenzen vom Augenarzt. Solange dieser schwerpunktmäßig heilt und behandelt, ist dies leichter, als wenn er verkauft. Kommerz in der Medizin wird allgemein populärer, und es ist eine vordringliche Aufgabe des ZVA aufzupassen, dass Augenärzte nicht weiter in unsere Tätigkeitsfelder eindringen. Abgabe ungerandeter Brillengläser, zunehmendes Engagement in Augenoptikfachgeschäften, Anpassung und Abgabe von Kontaktlinsen und massive Einmischung in den Vertrieb vergrößernder Sehhilfen sind Tatsachen, die uns stark bedrängen, in die Enge treiben und uns veranlassen müssen, progressiv unsere Zukunft zu planen.

  Es muss Ziel unserer Politik sein, dass der Augenoptiker im Rahmen seines Screenings als erste Anlaufstelle anerkannt wird, wobei er Kunden mit Auffälligkeiten organischer Ursache zum Arzt verweist. Das dichte Netz der Augenoptikbetriebe in zentralen Geschäftslagen und mit verbraucherfreundlichen Öffnungszeiten ohne Wartezeiten ist prädestiniert dafür! Wir helfen den Augenärzten damit. Wir konterkarieren sie nicht.

Die fundamentale Wichtigkeit selbständiger und unabhängiger Berufsausübung auf höchstem Niveau ist nicht nur nationales, sondern auch internationales Anliegen: Alle augenoptischen Berufsverbände Europas haben im Rahmen ihres europäischen Zusammenschlusses (ECOO) ein allgemein gültiges Anforderungsprofil formuliert: die europäische Diplomprüfung! Die Anforderungen stehen auf hohem Niveau und entsprechen dem Anspruch, den wir für unsere Berufsausübung erheben müssen. Die Fachschulen und die Fachhochschulen spielen eine entscheidende Rolle, denn sie vermitteln das geforderte Wissen. Sie müssen dringend darüber informiert werden, was der Berufsstand erwartet! Hier muss heute die Zukunft passieren!



Es ist seit vielen Jahren erklärte Berufspolitik, dass die optimale Fortbildung nach abgeschlossener Berufsausbildung im Rahmen eines Fachhochschulstudiums organisiert ist. Den steigenden Anforderungen, denen der Berufsnachwuchs ausgesetzt ist, ist nur im Rahmen dieses Studiums Rechnung zu tragen: Neue, zusätzliche Inhalte, wie sie z. B. durch das Europa-Diplom hinzukommen, müssen gelehrt und beherrscht werden, damit eine echte Weiterentwicklung unseres Berufsstands mit neuen Tätigkeiten und daraus resultierenden Berufsrechten Platz greifen kann. Wir sind gespannt, wie die Lehrpläne und -inhalte an die europäischen Anforderungen angepasst werden!



Die Ausbildung muss jedoch Schritt halten: Das Eingangsniveau unserer Lehrlinge ist sehr unterschiedlich, denn Hauptschüler und Abiturienten besuchen die gleiche Berufsschulklasse. Sollte man diesen paradoxen Zustand ändern durch Trennung der Leistungsstarken und -schwachen nach dem ersten Berufsschuljahr und somit schon auf das eventuell folgende Studium hin zielgerichtet ausbilden?



Neben den Tätigkeiten eines Meisters oder Fachhochschulabsolventen gibt es auch viel Arbeit für Gesellen. Daher ist ein ausgewogenes Verhältnis zwischen den Berufsabschlüssen wichtig! Wir brauchen nicht nur Häuptlinge, sondern auch Indianer!



Seit vielen Jahren führen die Augenoptiker Führerscheinsehteste durch, mit großer Sorgfalt und ausgeprägtem Verantwortungsbewusstsein! Es ist nicht einzusehen, warum sich ein Anwärter für einen LKW-Führerschein die Bescheinigung guten Sehens vom Augenarzt ausstellen lassen muss. Ebenso ist aus fachlicher Sicht klar, dass zumindest ab einem bestimmten Lebensalter der Wiederholungssehtest durchgeführt werden sollte! Die Kompetenz des Augenoptikers auf dem Gebiet der Verkehrsoptometrie ist unstreitig und nachweisbar! Dieses Tätigkeitsgebiet muss systematisch und zielgerichtet bearbeitet und der Öffentlichkeit dargestellt werden unter dem Motto: Wir prüfen Freiwillige anonym, wir beraten und verhelfen zu besserem Sehen.



In vielen Handwerken gibt es ebenso wie bei uns neben den Meistern auch Diplom Ingenieure. Es ist jedoch bemerkenswert, dass in den meisten Handwerken die Berufsrechte von Gesellen und Meistern die gleichen sind. Die Augenoptik bildet hier eine Ausnahme, da die Augenglasbestimmung und Kontaktlinsenanpassung dem Meister vorbehalten sind! Unverständlich ist auch, warum das Handwerk keinen Unterschied zuläßt zwischen Meistern und Diplom Ingenieuren, bzw. deren Tätigkeits- und Verantwortungsbereichen.



Fachmann und Unternehmer



"Fitness for practice" ist der Leitspruch der Europa-Diplom-Prüfung. "Fit für die Praxis" kann die Übersetzung lauten, wobei dabei klar zum Ausdruck kommt, dass der Augenoptiker nicht nur als Optometrist ausgebildet werden muss, sondern auch als Unternehmer! Die betriebswirtschaftliche Grundausbildung ist heute mindestens so wichtig wie das sogenannte Fachwissen.



Der selbständige Augenoptiker ist Optometrist und Unternehmer. Es wäre kurzsichtig zu glauben, ein bestens ausgebildeter Refraktionist und Screener ist automatisch in der Lage, seine selbständige Geschäftstätigkeit gewinnbringend zu organisieren. Wir müssen verstehen und lernen, dass kostendeckende und gewinnbringende Beträge für unsere Leistungen den Kunden in Rechnung gestellt werden müssen mit dem gesunden Selbstbewusstsein des kompetenten und leistungsfähigen Fachmanns.



Verband und Strategie



Die Arbeit der Verbände muss sich auf strategische Schwerpunkte konzentrieren und darf sich nicht im Tagesgeschäft verlieren. Jeder Verband muss sich ein Vorstandsmitglied leisten, das die große Linie verfolgt und die gesteckten Ziele im Visier hat. Typischerweise ist dies der Vorsitzende. Das Innungsmitglied erwartet von einem leistungsfähigen Berufsverband zielgerichtete Planung und Entwicklung von Konzepten, an denen sich der Berufsstand orientieren kann! Dazu gehört, dass wir in einer kleinen Arbeitsgruppe prüfen, ob die Verbandsstrukturen - auch die des ZVA - noch stimmen. Sie sind im Prinzip seit Jahrzehnten unverändert, während sich um uns herum vieles verändert hat.



Auf der anderen Seite ist es nicht Aufgabe des Verbandes, unliebsame Konkurrenz, die sich legal im Rahmen von geltendem Recht und Gesetz verhält, zu bekämpfen. Kein Berufsstand ist ein Naturschutzpark, vielmehr ist es ein Gesetz der Natur, dass die Starken die Schwachen und die Schnellen die Langsamen fressen!



Die Einheit des Verbandes



Die Einbindung in die Gesetzliche Krankenversicherung ist für uns in wirtschaftlicher Hinsicht von zentraler Bedeutung. Von mindestens ebenso großer Wichtigkeit ist die geschlossene und einheitliche Repräsentanz aller Berufsangehörigen in Deutschland durch den Zentralverband.



Solange eine Innung, eine Landesinnung und sogar ein Landesinnungsverband nicht Mitglied des Zentralverbandes sind, muss es unablässiges Streben aller Kolleginnen und Kollegen dieser Mitgliederversammlung sein, die Fehlenden zur Rückkehr zu bewegen! Ich formuliere dieses Anliegen bewusst so breit, weil es nicht ausreicht, wenn der Präsident und die Vize-Präsidenten sich hierfür einsetzen.



Geschlossenheit macht eine Front stark, Lücken schwächen! Ich rege daher hiermit heute an, dass sich aus dieser Runde einige Kolleginnen und Kollegen speziell dieses Problems annehmen, in geschlossener Runde diskutieren und geeignete Schritte unternehmen.



Die Repräsentanz der Branche gewinnt durch möglichst geschlossenen, gemeinsamen Auftritt! Nicht nur der Politik, den Krankenkassen gegenüber, sondern auch gegenüber Partnern und Gegnern.



Dies wird umso wichtiger, je deutlicher Deregulierungsabsichten werden. Die ehemalige Regierungsopposition hat dies oft genug gefordert, zu oft, um heute in der Regierungsverantwortung davon ablassen zu können! Die überaus liberale Einstellung unserer europäischen Partnerländer fördert zusätzlich diese Intentionen! Auch wenn unser Berufsrecht nicht unbedingt tangiert wird, könnten jedoch Teilbereiche, wie z. B. der Vertrieb von Brillen, liberalisiert werden. Großbritannien hat es vor über 10 Jahren vorgemacht, wobei gleichzeitig aber die Bereiche Augenglasbestimmung und Kontaktlinsenanpassung konkret und ausschließlich den Optometristen zugesprochen worden sind.



Liebe Kolleginnen und Kollegen! Wer glaubt, heute von mir Pläne und Ziele für eine vollkommen neue Ausrichtung der zukünftigen Berufspolitik zu hören, wird enttäuscht sein. Es wäre auch unvernünftig, Bewährtes über Bord zu werfen, nur um Neues der Veränderung wegen einzuführen. Aber ich werde sicherlich zusammen mit dem Vorstand in der einen oder anderen Angelegenheit den Kurs ändern. Ansätze hierfür konnten Sie meinen Ausführungen entnehmen. Jeder, der etwas von der Schifffahrt versteht, weiß, dass man schon bei einer Kursänderung von 10 %'9 ganz wo anders ankommt.



Aber wer in den Fußspuren eines andern geht, hinterlässt keine eigenen. Neue Spuren jedoch schaffen neue Wege! In diesem Sinne rufe ich Sie alle auf, nicht nur Gegebenheiten zu verwalten, sondern unseren Beruf weiterzuentwickeln!

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