ZVA: Statement von Thomas Truckenbrod

16. März 2020

Zur aktuellen Situation

In einer aktuellen Meldung meldet sich der ZVA-Präsident Thomas Truckenbrod zu Wort. Vor dem Hintergrund der aktuellen Lage und täglich neuen Nachrichten zur Corona-Pandemie sei es gegenwärtig nicht zu sagen, was die nächsten Tage bringen werden und welche Maßnahmen die Politik auf Bundes- und Landesebene weiter ergreifen werden, um die Bevölkerung zu schützen. (…) Ob von möglicherweise angeordneten Betriebsschließungen auch das Augenoptikerhandwerk betroffen sein wird, sei zum jetzigen Zeitpunkt nicht zu sagen. Bereits jetzt möchte er jedoch empfehlen, die nötigen Maßnahmen zum Schutz von Kunden, Mitarbeitern und der eigenen Person zu ergreifen und im betrieblichen Alltag gewissenhaft zu beherzigen. 

„Hierzu zählt, den Kontakt zu Kunden auf ein Mindestmaß zu reduzieren. Verzichten Sie, wenn möglich, auf alle Dienstleistungen, die eine direkte Nähe zum Kunden erfordern, sofern diese warten können. Verschieben Sie beispielsweise Neuanpassungen von Kontaktlinsen oder vergrößernden Sehhilfen und Brillenverkäufe und führen in Ihrem Betrieb vorrangig nur solche Tätigkeiten durch, die die visuell uneingeschränkte Teilhabe des Kunden am Leben sicherstellen. Hierunter fallen Reparaturen und „Notversorgungen“ mit Kontaktlinsen oder Pflegemitteln. 

Diese Maßgabe gilt selbstverständlich nur, solange ein solches Vorgehen nicht im Widerspruch zu behördlichen Anordnungen oder Empfehlungen steht. Auch obliegt es letztlich allein Ihnen als Betriebsinhaber, die oben beschriebene Vorgehensweise umzusetzen. 

Ich wünsche Ihnen in dieser für uns alle nicht einfachen Situation das nötige Geschick, die für Ihren Betrieb, Ihren Kunden und Ihre Mitarbeiter richtigen Entscheidungen zu treffen“, schließt Thomas Truckenbrod.

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