Dienstag, 14. Dezember 2010
Wunsch nach Beratung und Brillenanprobe überwiegt Online-Vorteile
Ein großer Anteil von Brillenträgern steht einem Brillenkauf über das Internet kritisch gegenüber. Das ergab eine Münchner Marktforschungsstudie, die in Kooperation mit dem Internetanbieter Mister Spex durchgeführt wurde, so der Zentralverband.
Laut Aussage der Studie schließen gut zwei Drittel der Befragten aus, in den nächsten zwei Jahren über das Internet eine Brille zu kaufen. Obwohl die befragten Brillenträger beim Online-Brillenkauf zwar von einem Sparpotenzial, einer Zeitersparnis sowie einer bequemen Möglichkeit des Einkaufes ausgehen, sprächen sie sich aus verschiedenen Gründen gegen einen Brillenkauf über das Internet aus. Um optimal zum jeweiligen Gesicht zu passen, möchten die potentiellen Brillenkäufer die Brille bzw. die Fassung anfassen und aufsetzen. Die Brillenträger seien sich weiterhin sicher, dass nur bei einem Einkauf im augenoptischen Fachbetrieb der hohe Beratungsbedarf des Produktes gedeckt werden könne und auch nur dort die exakte Messung der Sehstärke möglich sei.
Im Rahmen der Studie wurden 200 Brillenträger befragt, die mindestens einmal im Vierteljahr Einkäufe oder Buchungen über das Internet tätigen.
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