Deutschlands beste Nachwuchsaugenoptikerin gekürt

4. Juni 2021

Selina Knebel gewinnt Leistungswettbewerb des deutschen Handwerks "PLW - Profis leisten was"

Am 29. Mai maßen sich die besten Augenoptikergesellen im Bundesentscheid des Leistungswettbewerbs im Deutschen Handwerk (PLW - Profis leisten was).
Der Wettbewerb musste aufgrund der Corona-Pandemie vom 14. November 2020 auf den 29. Mai dieses Jahres verschoben werden und fand somit erstmalig nicht im eigentlichen Jahr der Gesellenprüfung statt, deren Ergebnis entscheidend ist für die Teilnahme.

Am vergangenen Wochenende reisten die besten Augenoptikergesellen aus zwölf Bundesländern nach Dortmund ins Bildungszentrum (BZAO) des Augenoptiker- und Optometristenverbandes Nordrhein-Westfalen. An drei Stationen mussten die Teilnehmer verschiedene Aufgaben aus dem Augenoptikeralltag bewältigen – coronabedingt unter strengen Hygieneauflagen – und eine randlose Brille nach bestimmten Kundenwünschen verglasen, ein fiktives Beratungsgespräch mit Berücksichtigung einer beginnenden Augenerkrankung führen und schließlich unterschiedliche Fehler bei einer Gleitsichtbrille finden und diese korrigieren. Die entsprechenden Fassungen, Brillengläser bzw. vergrößernden Sehhilfen wurden von den Firmen Zeiss, Flair und Schweizer zur Verfügung gestellt.

Die fünfköpfige Jury kürte Selina Knebel aus Bayern zur ersten Bundessiegerin, sie lernte im Betrieb von Optik Tannek in Dachau und studiert aktuell Augenoptik/Optometrie in München. Den zweiten Platz belegte Laura Eichinger aus Baden-Württemberg aus dem Ausbildungsbetrieb Optik Ufert in Konstanz; sie wird im September die Meisterschule in München besuchen. Die ehemalige Fielmann-Auszubildende Malena Prieß aus Hamburg belegte den dritten Platz. Sie möchte weiter Berufserfahrung sammeln und sich weiterbilden. Einen Beitrag hierzu leistet der zusätzlich an Malena Prieß verliehene „Sonderpreis Gleitsichtexperte“ der Firma Carl Zeiss, der mit einem Weiterbildungsgutschein verbunden ist.

Bei der Verglasung einer randlosen Brille gab es eine unabhängige Wertung für die kreative Leistung: Den ersten Preis „Die gute Form im Handwerk – Handwerker gestalten“ erhielt Marie Kahlert, die im Optik-Studio Großewinkelmann in Gütersloh (NRW) ihre Ausbildung absolviert hat und aktuell die Höhere Fachschule für Augenoptik in Köln besucht.

Am Samstagabend fand im BZAO mit viel Abstand die Siegerehrung statt. Rainer Hankiewicz, Vorstandsmitglied des Zentralverbandes der Augenoptiker und Optometristen (ZVA) sowie Vorsitzender des ZVA-Berufsbildungsausschusses (BBA) und Mitglied der Jury, lobte die herausragenden Leistungen der Teilnehmer. ZVA-Vizepräsident und BBA-Mitglied Dieter Großewinkelmann beglückwünschte die Siegerinnen.

Quelle: ZVA

  • Selina Knebel (1. Bundessiegerin). Bild: ZVA/Frank Sonnenberg
    Selina Knebel (1. Bundessiegerin). Bild: ZVA/Frank Sonnenberg
  • Laura Eichinger, 2. Bundessiegerin aus Baden-Württemberg, Selina Knebel, 1. Bundessiegerin aus Bayern, Malena Prieß, 3. Bundessiegerin aus Hamburg, Marie Kahlert, Siegerin des Wettbewerbs „Die gute Fo
    Laura Eichinger, 2. Bundessiegerin aus Baden-Württemberg, Selina Knebel, 1. Bundessiegerin aus Bayern, Malena Prieß, 3. Bundessiegerin aus Hamburg, Marie Kahlert, Siegerin des Wettbewerbs „Die gute Fo
  • Rainer Hankiewicz, Vorsitzender des ZVA-Berufsbildungsausschusses, Selina Knebel, 1. Bundessiegerin und Dieter Großewinkelmann, ZVA-Vizepräsident. Bild: ZVA/Frank Sonnenberg
    Rainer Hankiewicz, Vorsitzender des ZVA-Berufsbildungsausschusses, Selina Knebel, 1. Bundessiegerin und Dieter Großewinkelmann, ZVA-Vizepräsident. Bild: ZVA/Frank Sonnenberg

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