Fielmann: Start von Schutzbrillen-Produktion

2. April 2020

Unterstützung zur Bewältigung der Coronavirus-Pandemie

Die Fielmann AG mit Sitz in Hamburg hat die Entwicklung  und  Produktion  von Schutzbrillen aufgenommen, um bei der Bewältigung der Coronavirus -Pandemie zu unterstützen. Schutzbrillen sind – neben Atemschutzmasken – zentraler Bestandteil der Schutzausrüstung für Ärzte und medizinisches Fachpersonal. Sie beugen  vor allem der Tröpfcheninfektion vor, die als  ein wesentlicher Übertragungsweg des Coronavirus gilt.

Marc Fielmann,  Vorstandsvorsitzender  der Fielmann  AG, erklärt:  „ In Anbetracht  der Coronavirus- Pandemie haben wir einen Teil unserer Supply-Chain für Kunststoffbrillen zugunsten von Schutzbrillen umgewidmet.  Fielmann  produziert   bereits seit  vergangener   Woche Schutzbrillen  gemäß  den Anforderungen nach DIN EN 166. Die gefertigten Schutzbrillen unterziehen wir wie gewohnt strengen Qualitätskontrollen in unserem eigenen Labor in Rathenow an der Havel, lassen uns die Schutzklasse darüber  hinaus von anerkannten Testlaboren gemäß EG-Baumusterprüfung zertifizieren. Wir rechnen binnen zwei Wochen  mit einer Erteilung der Zertifizierung gemäß der europäischen PSA-Verordnung (EU) 2016/425, können dann qualitativ  hochwertige  Schutzbrillen unterschiedlicher Ausführung en zur Verfügung stellen.“

Die ersten  20.000  Schutzbrillen  spendet  der Konzern unmittelbar  nach  Erteilung der entsprechenden Genehmigungen  an Krankenhäuser  und  andere medizinische  Einrichtungen.  „Mit  dieser  Spende bedankt  sich Fielmann  bei allen Ärzten,  Pflegern  und deren  Kollegen  für ihre außergewöhnliche Leistung  in  diesen  schwierigen  Zeiten  und   hofft,  einen Beitrag   zu   leisten,   um  sie  bei  ihrer lebensnotwendigen Arbeit  zu unterstützen. Ein besonderer Dank geht außerdem an die Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz in Hamburg, die uns mit einer unbürokratischen Kurzprüfung und Sondergenehmigung  dabei  unterstützt, medizinische Einrichtungen kurzfristig mit diesen Schutzbrillen auszurüsten“, erklärt Marc Fielmann.

Alle medizinischen  Einrichtungen  können  ab Montag,  dem 6.  April 2020,  10  Uhr, ihre Adresse und ihren Bedarf  auf  http://www.fielmann.de/service/schutzbrillen anmelden. Die Schutzbrillen werden in den Folgewochen kostenfrei versandt.

Parallel wird Fielmann seine Produktionskapazitäten ausweiten und ab Mitte April große Kontingente unter http://www.fielmann.de/schutzbrillen im Versand anbieten. Ab Ende April wird das Unternehmen außerdem in der Lage sein, Schutzbrillen  auch  in individueller  Sehstärke zu fertigen.  Die dafür erforderliche Beratung und Vermessung findet in den Niederlassungen im Notdienst statt, die Fertigung erfolgt zentral im Produktions- und Logistikzentrum in Rathenow.

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