Zeiss: Aloka-Programm erreicht 1,85 Mio. Augen-Screenings
Initiative zur Stärkung augenoptischer Versorgung in Indien und Nachbarstaaten
Für viele Menschen in abgelegenen Regionen Indiens und angrenzenden Ländern ist eine augenoptische oder medizinische Grundversorgung schwer erreichbar. Schätzungen zufolge betrifft dies mehr als 300 Millionen Personen. Das Aloka Vision Programme setzt hier an und stellt Geräte, Brillen sowie Dienstleistungen aus Optometrie und Augenheilkunde bereit. Zeiss Vision Care unterstützt damit die Versorgung in Indien und den SAARC-Ländern.
Das Programm verfolgt das Ziel, den Zugang zur Augenversorgung zu verbessern und das Bewusstsein für vermeidbaren Sehverlust zu erhöhen. Dazu stehen 31 Optometristen, sieben Sehzentren und 48 Partner zur Verfügung. Zum Meilenstein von 1,85 Mio. durchgeführten Augen-Screenings im vergangenen Geschäftsjahr informierte Zeiss nun ausführlicher über das Programm und seine gesellschaftliche Wirkung.
Zahlen und Fakten zum Aloka Vision Programme
Seit der Gründung im Jahr 2015 wurden insgesamt mehr als fünf Millionen Screenings in 26.000 Dörfern durchgeführt, rund 490.000 Brillen ausgegeben, etwa 27.700 Augenversorgungscamps organisiert und mehr als 242.000 medizinische Überweisungen erstellt.

Im Geschäftsjahr 2024/25 untersuchte das Programm 1,85 Millionen Menschen – fast doppelt so viele wie im Vorjahr. Von Oktober bis Dezember 2025 fanden 505.712 Screenings statt, dazu 3.313 Camps und 58.547 Überweisungen.
Wachsende Reichweite durch regionale Initiativen
Besondere Bedeutung haben Initiativen wie die Yatra-Expeditionen, die Menschen in entlegenen Gebieten erreichen. Jüngere Beispiele umfassen Screenings an der Ostküste Südindiens, bei denen auch Brillen und Überweisungen für Kataraktoperationen vergeben wurden.
Parallel ermöglicht die Zusammenarbeit mit Lions Clubs und staatlichen Partnern Schülerscreenings. Dort wurden 9.500 Camps umgesetzt, über 950.000 Kinder untersucht und 80.000 Brillen ausgegeben.
Sozialwirtschaftliches Modell mit Fokus auf Versorgung
Das Aloka Vision Programme basiert auf einem sozial geprägten Geschäftsmodell. Es verbindet wirtschaftliche Tragfähigkeit, Qualität und lokale Förderung. Partner erhalten die Möglichkeit, Arbeitsplätze zu schaffen und eigenständiges Unternehmertum zu entwickeln. Im Geschäftsjahr 2024/25 erreichte das Programm laut Angaben von Zeiss eine Kundenzufriedenheit von mehr als 98%.
Im März 2025 ging die Initiative in die Aloka Vision Foundation über. Die gemeinnützige Stiftung soll Kooperationen erleichtern und die Arbeit stärker an globale Rahmenwerke wie die SPECS 2030‑Initiative der Weltgesundheitsorganisation anlehnen.


