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KGS: Duncker-Medaille für Wolfgang Wesemann

Dr. Wolfgang Wesemann mit der Duncker-Medaille des KGS auf dem Spectaris-Trendforum am 3. November in Berlin
Dr. Wolfgang Wesemann nahm die Ehrung auf dem Spectaris-Trendforum Anfang November in Berlin entgegen. Foto: Detlev Schilke/Spectaris

Würdigung für langjähriges Engagement in der Augenoptik

Das Kuratorium Gutes Sehen e. V. (KGS) hat PD Dr. Wolfgang Wesemann mit der Duncker-Medaille ausgezeichnet. Die Ehrung fand am 3. November im Rahmen des Trendforums des Industrieverbands Spectaris in Berlin statt. Mit der Auszeichnung würdigt der Verein Wesemanns langjährige Beiträge zur Augenoptik und zur Vermittlung wissenschaftlicher Inhalte rund um gutes Sehen.

Dr. Wolfgang Wesemann begann seine berufliche Laufbahn mit einer Ausbildung zum Augenoptiker im elterlichen Betrieb. Nach dem Studium der Naturwissenschaften in Hamburg und München promovierte er in Physik und habilitierte sich in medizinischer und ophthalmischer Optik. Forschungsaufenthalte führten ihn unter anderem an das Smith-Kettlewell Eye Research Institute in San Francisco. Von 1989 bis 2016 leitete er die Höhere Fachschule für Augenoptik in Köln.

Wissenschaftliche Beratung und digitale Entwicklung

Seit rund 25 Jahren begleitet Dr. Wesemann das KGS als wissenschaftlicher Berater. Er war maßgeblich an der Entwicklung digitaler Angebote beteiligt, darunter Online-Seh-Checks, eine Seh-Check-App und der Brillenglas-Profiler. Ziel seiner Arbeit war es, komplexe Fachinhalte verständlich aufzubereiten. „Ich habe versucht, komplexe Fachthemen in eine einfache Sprache zu übersetzen“, sagte Wesemann bei der Preisverleihung.

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Auch in den Medien setzte er sich für die Vermittlung von Wissen rund ums Sehen ein – etwa in Sendungen wie Stern TV, Quarks & Co oder dem ARD-Morgenmagazin. Laut KGS trug seine fachliche Prüfung und Einordnung dazu bei, Inhalte für Redaktionen verlässlich und zugänglich zu machen.

Auszeichnung für besondere Verdienste

Die Duncker-Medaille wird vom KGS an Persönlichkeiten verliehen, die sich in besonderer Weise um die Augenoptik verdient gemacht haben. Sie erinnert an Johann Heinrich August Duncker (1767–1843), einen Pionier der optischen Industrie. Frühere Preisträger waren unter anderem Josef May (2022) und Prof. Randolf Rodenstock (2011).

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