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Brennpunkt

  • Brennpunkt: Myopie – Preis der Prävention

    Vor noch nicht allzu langer Zeit war der Befund „Myopie“ für Kinder wie ein festgeschriebenes Gesetz: Es wird stetig schlechter werden. Nach jedem Besuch des Augenarztes kommen weitere 0,25 bis 0,50 dpt hinzu. Wenn man Glück hat, wird mit der Volljährigkeit endlich das Maximum erreicht sein. Bei Pech vielleicht auch erst Mitte oder Ende der 20er. Bei starker Kurzsichtigkeit kam die Gewissheit hinzu, dass das Risiko für zusätzliche Augenerkrankungen im späteren Leben erhöht ist.

  • Sehen. Daten. Gesundheit.

    Screening-Angebote, telemedizinische Modelle und KI-gestützte Auswertungen halten Einzug in den augenoptischen Alltag. Gleichzeitig entstehen neue Anforderungen an Betriebe, die stärker in gesundheitliche Fragestellungen eingebunden werden. Der neue Brennpunkt „Sehen. Daten. Gesundheit.“ beleuchtet, wie Augenoptiker ihre professionelle Eigenständigkeit in diesen neuen Strukturen behaupten können.

  • Präzisionsverschiebung 

    Die Augenoptik war immer ein Präzisionsberuf. Handwerk, Refraktion, Zentrierung, Materialkompetenz – aus diesen Säulen ist eine Branche gewachsen, die ihre Stärke aus technischer Exzellenz und zugleich aus Kundennähe bezieht. Doch seit einigen Jahren erleben wir eine bemerkenswerte Erweiterung des Berufsbildes: mehr Optometrie, mehr Eyecare, mehr Kontaktlinse, mehr Myopie-Management, mehr Dry Eye, mehr Wissen über den vorderen Augenabschnitt.

  • Mitreiten? Beobachten? Abwarten? 

    Manchmal rollen Wellen lange, beinahe lautlos auf uns zu, ziehen sich wieder zurück – und schlagen erst später mit voller Kraft auf. Betrachtet man, was sich derzeit in der Augenoptik bewegt, wirkt es so, als stünde die Branche genau auf einer solchen Welle. Rund 20 Jahre nach der Freiformrevolution erleben wir zwar keine einzelne große Zäsur, aber dafür einen Umbruch auf vielen Ebenen gleichzeitig.

  • Die neue Vorsorgefront

    Auf der vergangenen Opti 2026 war es ein sehr sichtbares Thema: Zwischen Früherkennung, Vorsorgelücke und neuen Akteuren ist ein (nicht ganz neues, aber dafür umso umfangreicheres) Angebot rund um das Augen­Screening entstanden. Galt es früher als eindeutige Domäne der Augenärzte, so hat sich die Realität in den vergangenen Jahren sehr verschoben.

  • Die Brille als Gadget – oder: Vergiss den Fachhandel!

    Smarte Brillen gelten noch immer als Nischenprodukt. Doch aktuelle Marktdaten aus den USA zeigen: Das Interesse daran wächst rasant – und das Geschäft findet längst nicht mehr dort statt, wo Brillen eigentlich traditionell zu Hause sind. Bei uns. Diese Marktveränderung stellt die Augenoptik vor eine strategische Frage: Wer macht zukünftig das Geschäft damit?

  • Echte Geschichten. Echte Menschen.

    Das Ende des Jahres nähert sich und mit ihm oft eine Zeit, in der es gilt, das Jahr Revue passieren zu lassen. Das machen auch wir in der Redaktion von FOCUS und fragen uns, was wir für Sie – unsere Leser – noch besser machen können als bisher.

  • Haltung zeigen

    Was hat morgen noch Bestand von dem, was wir heute­­ tun, wie wir heute leben und arbeiten? Angesichts multipler globaler Krisen, sozialer Spannungen und ausgereizter ökologischer Grenzen gerät auch das herkömmliche, wachstumsgetriebene Wohlstandsmodell zunehmend ins Wanken. Wird es langfristig durch etwas Neues ersetzt?

  • Von der Brille zur Vorsorge

    Die Augenoptik steht an einem Wendepunkt. Jahrzehntelang war sie vor allem eines: die Versorgung mit Brillen. Doch die Anforderungen der Gesellschaft, die demografische Entwicklung und ganz besonders auch die technologischen Möglichkeiten verändern das Berufsbild mitunter grundlegend.

  • Brennpunkt: Das ältere Auge 

    Ein Aufreger in unserer Branche ist derzeit das Augenscreening von dm. Manche Kollegen fühlen sich vor den Kopf gestoßen: Nun können die Augenoptiker endlich seit geraumer Zeit ein breites Screening anbieten – und dank Fielmann ist zudem auch in der breiten Masse angekommen, dass man dazu einen Augenoptiker aufsuchen kann und nicht zwingend zum Augenarzt muss. Und nun kommt eine Drogeriekette daher und hat nicht nur ein ähnliches Screening im Angebot, sondern auch noch einen Knaller-Preis, bei dem sich erst gar nicht die Frage danach stellt.