Anzeige
CooperVision (Banner)
|

Marktübersicht: Hochbrechende Brillengläser

Bild: Frank Sonnenberg
Bild: Frank Sonnenberg

Brillengläser sind in vielen unterschiedlichen Materialien, verschiedenen Brechungsindizes, Abbeschen Zahlen, spezifischen Gewichten, Transmissionsgraden und optischer Reinheit des Grundmaterials erhältlich. Hinzu kommen spezielle Lieferbereiche oder maximale Durchmesser.

Kriterium Brechnungsindex

Das Kriterium, das am häufigsten bei der Glasberatung abgefragt wird, ist der Brechungsindex eines Glases. Es definiert die Ablenkung des Lichtes durch das optische Material. Kronglas war einmal der Standard der Brillengläser. Es hat einen Index von n=1,52.

Organische Brillengläser haben ihnen längst den Rang abgelaufen. Denn Brillenträger wollen leichte und komfortable Brillen. Und neben der Korrektur ihrer Fehlsichtigkeit spielt auch die Ästhetik der Brille eine maßgebliche Rolle bei der Wahl der Brillengläser.

Anzeige
Essilor (Banner)

Ästhetik für hohe Brillenglaswerte versprechen Hi-Index Gläser

Hoch und höherbrechende Gläser versprechen neben einer Dickenreduktion und der damit einhergehenden Gewichtseinsparung auch ein schöneres Glasdesign. Dieser Hi-Index verweist auf den Lichtbrechungsindex (n).
Die Kennzeichnung der jeweiligen Ausführung orientiert sich an der Hauptbrechzahl des Materials (n=1.5, n=1.6, n=1.67, n=1.74 bei Mineral sogar bis n=1.9), das hilft bei der Auswahl im Verkauf.

Die Abbesche Zahl

Den mittleren Ablenkwinkel in der Luft zum mittleren Dispersionswinkel einer Glassorte gibt die Abbesche Zahl Ve an. Kurz gesagt, sie ist die Größe, die die Korrektion von Farbfehlern im Glas angibt. Je größer die Dispersion des Glases, desto kleiner die Abbesche Zahl.
V=40 ist der akzeptierte Minimalwert für optische Gläser und Kunststoffe, um einigermaßen frei von chromatischer Aberration zu sein.

Die Dichte

Ein Beispiel verdeutlicht es: Mineralisches Glas hat eine höhere Dichte als Kunststoff. Selbst bei gleichem Brechungsindex sind Brillengläser aus Glas stets dünner als Kunststoffgläser – dafür sind sie allerdings auch wesentlich schwerer.

Anzeige
CooperVision (Banner)

Ähnliche Beiträge

  • Rodenstocks Vision

    Anfang März lud das Münchner Unternehmen zu einem Presse-Gespräch in seine Firmenzentrale ein. Anlass war die Vorstellung des neuen CEO Marcus Desimoni und die geplante Neuausrichtung des Unternehmens.

  • Bildung als Schlüssel zur Zukunft

    In Kyamulibwa, einem kleinen Ort in Uganda, verändert eine Augenoptikerschule Leben. Junge Menschen erhalten die Chance auf eine qualifizierte Ausbildung – und damit auf eine Zukunft jenseits von Armut und Abhängigkeit. Möglich wird das durch das Engagement von „Wir helfen sehen e.V.“ und die Unterstützung deutscher Augenoptiker.

  • Kai Jaeger – Neuer ZVA-Präsident im Gespräch

    Mit Kai Jaeger steht ein neuer Präsident an der Spitze des ZVA. Im Interview geht es um zentrale Themen wie die Einheit des Berufsstands und die Positionierung der Augenoptik im gesundheitspolitischen Umfeld. Zudem erläutert Jaeger, welche Rolle Nachwuchsförderung und Dialogbereitschaft künftig spielen und welche strukturellen Weichen jetzt gestellt werden müssen.

  • Funky! Sonnenbrillen!

    Die aktuellen Sonnenbrillentrends versprechen ein Jahr voller kreativer und einzigartiger Designs. Von auffälligen, futuristischen Modellen bis hin zu klassischen, zeitlosen Entwürfen, die Sonnenbrillen für das Jahr 2023 werden für jeden Geschmack etwas zu bieten haben. Welcher Ort bietet die beste Location, um sie in Szene zu setzen? Die funkelnden Facetten einer Diskokugel rücken die Sonnenbrillen…

  • Expertentreffen zur Sklerallinse

    Mitte November trafen sich 40 spezialisierte Kontaktlinsenanpasser in München zu einem hochkarätigen Workshop rund um das Thema Sklerallinsen. Mit Greg DeNaeyer, einem der weltweit führenden Experten auf dem Gebiet, bot die Veranstaltung tiefgehende Einblicke in Forschung und Praxis.

  • Kundengespräch: Ein falsches Wort

    Jeder Geschäftsmann weiß, dass es nichts Wertvolleres als Kunden gibt. Aber er weiß auch, dass das Verhältnis zwischen dem Kunden und ihm zerbrechlich ist. Darum muss man bei Kundengesprächen auf der Hut sein. Oft kann schon ein falsches Wort dazu führen, dass eine Geschäftsbeziehung abrupt endet.