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Opti 2025: Es wird!

Bilder: GHM

Das Konzept für die Opti 2025 steht

Als jährlicher Kick-Off für die Augenoptik steht die Opti für Networking, Wissensaustausch und Innovationen. Nach Monaten intensiver Recherche und drei Roundtables mit Ausstellern, Besuchern und Verbandsvertretern sind nun die Ideen für die führende augenoptische Messe im DACH-Bereich definiert. Eines vorweg: Das Rad wird nicht neu erfunden – muss es auch nicht. Eher trifft Gutbewährtes auf wohldosierte Neurungen.

„Dank des großen Erfolgs der Opti 2024 steht die Branche hinter der eingeschlagenen Marschrichtung. Kurs und Konzept stimmen, jetzt geht es ums inhaltliche Finetuning, Optimieren und Nachschärfen der kommenden Opti 2025, um sie an die aktuellen Branchenbedürfnisse und Herausforderungen anzupassen.“ So schwört der Veranstalter GHM (Gesellschaft für Handwerksmessen) die Branche ein auf die kommende Messe.

Auf dem Messegelände München werde sich die Opti vom 31. Januar bis 2. Februar in ihrer Programmatik auch 2025 um die Fokusthemen Eyewear, Vision Care, Augengesundheit, Digitalisierung, Verkauf & POS, Myopie, Nachhaltigkeit sowie Bildung, Wissen & Karriere drehen. 

Cathleen Kabashi, Messeleiterin der Opti: „Es ist wunderbar, den Rückenwind der Branche zur spüren. Das sorgt für ein unglaubliches Gemeinschaftsgefühl, das mein Team und mich super motiviert, bei Planung und Vorbereitung der Opti mehr als unser Bestes zu geben. Wir möchten, dieses Gemeinschaftsgefühl innerhalb der augenoptischen Branche weiter stärken – auch außerhalb der Messehallen. Das wir das können, zeigen unsere Roundtables, auf denen wir die Wünsche der Branche an ihre Opti abgefragt, gemeinsam definiert und konkretisiert haben.“ 

Die größte Neuerung ist die Konzentration von vier Themen-Hubs auf einer gemeinsamen Hub-Arena in Halle C3. Hub-Themen werden sein: Next Generation, die Zukunft der Branche, Myopie und Nachhaltigkeit. Ebenfalls in Halle C3 ist die im Januar bereits erfolgreich auf Wunsch der Branche positionierte Opti Runway Bar. Sie soll wieder neutraler Netzwerk-Touchpoint für alle Messebesucher sein und bildet zudem zusammen mit der Hub-Arena das Wissens- und Netzwerk-Herzstück der Branchenveranstaltung.

Berufsschulen und Start-ups werden stärker eingespannt

Am Messesonntag findet erstmals auf der Opti ein Treffen von Lehrern an augenoptischen Berufsschulen aus der ganzen Bundesrepublik statt – eine Netzwerkveranstaltung, auf der sich die Teilnehmenden im Austausch untereinander und mit der ausstellenden Industrie Anregungen für ihren Unterricht holen können. Vorgesehen ist hier ein lockeres Programm mit Themen aus der täglichen Unterrichtspraxis und ein zwangloses Get together bereits am Messesamstag.

Der Opti Campus-Bereich, ebenfalls in Halle C3, auf dem sich Bildungseinrichtungen präsentieren, soll den Messebesuch für Schulabsolventen und Augenoptiker, die sich augenoptisch fachlich weiterbilden möchten, im komenden Jahr noch attraktiver machen. Der Campus liegt neu in unmittelbarer Nachbarschaft der bereits erwähnten Runway Bar.

Zwei Start-up-Areas zeigen die Innovations- und Risikofreudigkeit der Branche. Neu in Halle C3 erwartet die Besucher zum ersten Mal mit „Opti Visionary“ eine Start-up-Area für den Nicht-Fassungsbereich. Weiterhin finden Newcomer in den Opti Boxen in Halle C2 aber auch ihr gewohntes Forum zur Präsentation ihrer Brillenfassungen. 

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Auszeichnung für den nachhaltigen Branchennachwuchs

Wegen des großen Erfolges auf der letzten Opti und der anhaltenden Dringlichkeit der Sache lobt die GHM für 2025 gleich zwei Nachhaltigkeitspreise aus. Zur zweiten Auflage des Opti Sustainability Awards gesellt sich neu der Youngster Award für den nachhaltigen Branchennachwuchs hinzu.

Der erstmals verliehene „Opti Sustainability Youngster Award“ soll Studierenden und Auszubildenden der Augenoptik spielerischen Freiraum für die Vorstellung ihrer innovativen Projekte bieten. Daher sind alle jungen Menschen eingeladen sich zu bewerben, die aktuell eine augenoptische Ausbildung durchlaufen oder für ein Studium einer augenoptischen Fachrichtung eingeschrieben sind, etwa Studenten an Hochschulen und Schüler an Berufs- oder Meisterschulen und Fachakademien. 

Der „2. Opti Sustainability Award“ wird auf der Messe an nationale und internationale Augenoptiker verliehen, deren aktuelle Aktivitäten in puncto Nachhaltigkeit die Jury überzeugen. Teilnehmen können alle, die in der augenoptischen Branche arbeiten. Gesucht werden Projekte und Initiativen rund um Soziales, Ökonomie und Ökologie, in Anlehnung an die drei Säulen der Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen in ihrer Agenda 2030.

Die Kriterien für den Youngster Award sind bewusst weiter gefasst. Eingereicht werden können hier plausible, realisierbare Konzepte für Nachhaltigkeitsprojekte und -initiativen in der Augenoptik, wie etwa klimaneutrales Verhalten oder Diversität innerhalb der Belegschaft. Die Bewerbung wird hier als Video eingereicht, um den jungen Bewerbenden die Möglichkeit zu geben, ihre Ideen kreativ und unkompliziert präsentieren zu können.

2024 wurde erstmals der Opti Sustainability Award ausgelobt. Bild: Silke Sage

Bewerbungsfrist läuft – für Etablierte und die „Next Generation“

Jeder der beiden Nachhaltigkeits-Awards ist mit 3.700 € dotiert. Opti-Messeleiterin Cathleen Kabashi: „Mit jetzt zwei Opti Sustainability Awards greift die Opti wichtige Branchenentwicklungen auf und fördert als Impulsgeber jetzt auch die Next Generation und deren kreative, unkonventionelle Ideen.“

Bewerbungsschluss ist der 20. November. Danach sichtet die Jury die eingereichten Projekte und Initiativen beider Wettbewerbe und trifft eine Vorauswahl. Die Jury besteht aus aktiven Mitgliedern der IG Nachhaltigkeit, die in den unterschiedlichsten Bereichen der Augenoptik arbeiten und in der Branche fest integriert sind.

Am ersten Messetag stellen ausgewählte Teilnehmer beider Wettbewerbe ihre Lösungen live auf dem Opti Sustainability Hub vor. Die Ehrung erfolgt im Anschluss an die Pitches.

Die Details zur Bewerbung für beide Nachhaltigkeitspreise sind auf der Messe-Website zu finden. Ebenso werden hier die Jury und ihr Engagement sowie anregende Impulse für eine umfassende Nachhaltigkeitsstrategie innerhalb der optischen Branche vorgestellt.

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