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Hochschule Aalen: Netzwerktreffen der Berufsschullehrer

Volker Meyer auf dem Opti Next Generation Hub 2025
Volker Meyer geht in seiner Moderation auf die Herausforderungen der Berufsschullehrer lösungsorientiert ein. Foto: Opti/GHM

Auf Branchenmesse Opti 2025

Anfang Februar fand im Rahmen der internationalen Branchenmesse Opti 2025 ein deutschlandweites Berufsschullehrer-Netzwerktreffen im Bereich Augenoptik und Optometrie statt. Organisiert wurde diese Veranstaltung auf dem Opti Next Generation Hub von den Studiengängen B.Sc. Augenoptik/Optometrie und M.Sc. Vision Science and Business (Optometry) der Hochschule Aalen. Die Veranstaltung bot eine Plattform für einen intensiven Austausch zwischen den Berufsschulen und der Hochschule Aalen und wurde von dem praxiserfahrenen Augenoptiker und Lehrbeauftragten der Hochschule Aalen, Volker Meyer aus Bruchköbel, moderiert.

Den Berufsschullehrern wurde am Sonntagvormittag ein bunter Mix an online-Lehr- und Lernmaterialien, u.a. zu den Beratungs- und Verkaufstechniken von Brillengläsern, den die Aalener Bachelorabsolventin Lara Klaus in enger Abstimmung mit dem Lehrbeauftragten Heinrich Rath entwickelt hat, vorgestellt. Auf Highlights der Bachelor- und Masterstudiengänge der Hochschule Aalen ging der Aalener Masterabsolvent und Lehrbeauftragte Torsten Dautzenberg aus Aachen ein.

Opti-Gesicht zeigt, wie es geht

Lena Eberhardt, Kampagnengesicht der Opti 2025, zeigte am Beispiel ihres beruflichen Werdegangs – von der Auszubildenden über den Bachelor in Aalen bis hin zum berufsbegleitenden Masterstudium und 100% Vollzeitjob im Zeiss Vision Center München –, dass die Augenoptik für junge Persönlichkeiten wie sie attraktive Karrierepfade bietet und Weiterbildung ein wichtiger Baustein dabei ist.

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Thorsten Lindeholz informierte die Berufsschullehrer, dass sie ab sofort auf das umfangreiche Wissen der E-Learning Plattform von Zeiss gemeinsam mit ihren Schülern unkompliziert zugreifen können. Sein Zeiss-Kollege Achim Zehnder ging in seinem Vortrag auf die Pflege von Brillengläsern ein. Zu guter Letzt stand ZVA-Vizepräsident Kai Jaeger nach seinen interessanten Ausführungen zum Status quo der Branche den Teilnehmenden Rede und Antwort.

Fortsetzung in 2026 geplant

Gemeinsam wolle man mit solchen Treffen eine starke Basis für die Weiterentwicklung der Augenoptik und Optometrie schaffen – sowohl in der Ausbildung als auch in der Praxis. „Die konstruktiven Gespräche und das Engagement aller Beteiligten haben uns einmal mehr gezeigt, wie wertvoll diese Zusammenarbeit ist“, betont Prof. Dr. Anna Nagl, Studiengangsleiterin des berufsbegleitenden Optometrie-Masterstudiengangs der Hochschule Aalen.

Ein Netzwerktreffen dieser Art könnte daher laut Hochschule Aalen ein guter Auftakt für ein nächstes Treffen mit den Berufsschullehrern auf der Opti 2026 sein. „Einem Folgetreffen auf der opti 2026 steht unsererseits nichts im Wege“, erklärt auch der Lehrbeauftragte und in der Branche stark vernetzte Torsten Dautzenberg, der für kommendes Jahr bereits seine Unterstützung zugesagt hat. Petra Hesse von der Fachschule für Augenoptik in München ergänzt: „Wir haben an diesem Opti-Wochenende die Weichen gestellt uns gerade im Bereich der Weiterbildung für Berufsschullehrer eng mit der Hochschule Aalen zu vernetzen.“

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