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Mister Spex: Report zeigt unerkannte Augenprobleme

Grafik zeigt Tortendiagramm aus dem „Augengesundheits-Report 2026“ von Mister Spex
Bild: Mister Spex

Datenanalyse aus über 3.400 Screenings liefert Hinweise auf Vorsorgelücken

Mister Spex hat einen Report zum Thema Augengesundheit veröffentlicht, der auf der Grundlage von 3.412 Augenscreenings basiert. Durchgeführt wurden sie in Deutschland gemeinsam mit Skleo Health, dem Screening-Partner des Augenoptikerunternehmens. 

Die Auswertung belegt demnach, dass 24% der Teilnehmenden ohne subjektive Beschwerden im Screening Auffälligkeiten zeigten, die abgeklärt werden sollten. Besonders deutlich sie dies bei Männern über 60 Jahren der Fall.

Laut dem auf der Firmenwebsite als „Augengesundheits-Report 2026“ veröffentlichten Report gaben 82% der Teilnehmenden an, vorab keine Beschwerden zu verspüren. Dennoch zeigten sich bei rund einem Viertel dieser Personen Hinweise auf Sehschwächen (Visus im Bereich von 0,1 bis 0,8), frühe Netzhautveränderungen oder mögliche Anzeichen eines Glaukoms.

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Alterseffekt und Vorsorgelücken sichtbar

Die Daten weisen laut Mister Spex auf klare Altersunterschiede hin. Bei den 18- bis 40-Jährigen wurden bei 15% der beschwerdefreien Männer Auffälligkeiten festgestellt, bei den 41- bis 60-Jährigen waren es 26%, bei den über 60-Jährigen 57%. Zudem hatten rund 80% der Befragten länger als zwei Jahre keine augenärztliche Kontrolle wahrgenommen.

Insgesamt zeigte sich bei 17% aller Teilnehmenden eine organische Veränderung. Der Anteil stieg von 8% bei den Jüngeren auf 45% bei den über 60-Jährigen. Häufig erkannt wurden Sehschwächen (29%), Glaukomverdacht (14%) und Drusen (13%). Männer mit familiärer Vorbelastung für Glaukom oder Diabetes zeigten in 10% der Fälle entsprechende Hinweise.

Der Report unterstreicht laut Mister Spex die Bedeutung regelmäßiger Kontrollen – sowohl beim Augenoptiker als auch beim Augenarzt. Dies gelte besonders für ältere Personen und Menschen mit familiären Risikofaktoren. Niedrigschwellige Angebote könnten zudem helfen, Früherkennung zu unterstützen, besonders wenn der Zugang zu augenärztlichen Terminen eingeschränkt ist.

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