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CBM: Augenoperation ermöglicht Jungen neues Leben

Junge in Kamerun beim Fußballspielen
Der Junge mit dem Namen Christ kann nach CBM-gestützter Augenoperation wieder sehen, zur Schule gehen und Fußball spielen. Foto: CBM

Behandlung in Kamerun eröffnet Zugang zu Schule und Sport 

Während die Fußball-Weltmeisterschaft weltweit Aufmerksamkeit erhält, rückt eine Geschichte aus Kamerun die Bedeutung medizinischer Hilfe in den Fokus. Ein Junge kann nach einer Augenoperation erstmals aktiv am Alltag und am Spiel mit anderen Kindern teilnehmen.

Der heute siebenjährige Christ wurde mit Grauem Star geboren und konnte lange nur eingeschränkt sehen. Beim Fußballspielen verlor er den Ball häufig aus den Augen und stand oft am Rand.

In einem von der Christoffel-Blindenmission (CBM) unterstützten Krankenhaus wurde Christ operiert. Bereits kurz nach dem Eingriff verbesserte sich seine Sehkraft deutlich. „Papa Doktor, ich kann sehen!“, sagte er nach dem Entfernen der Verbände. Auch beim Spielen zeigt sich der Unterschied: „Du kannst mir jetzt nicht mehr weglaufen, ich finde Dich.“

Heute besucht Christ die Schule und nimmt aktiv am Unterricht teil. Auch beim Fußball steht er nicht mehr abseits, sondern spielt gemeinsam mit anderen Kindern. Aufgrund der intensiven Nutzung musste seine erste Brille bereits ersetzt werden.

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Unterstützung für bessere Versorgung

Grauer Star bzw. Katarakt ist weltweit eine der häufigsten Ursachen für Blindheit. Während die Erkrankung in Deutschland meist früh erkannt und behandelt wird, fehlen in Ländern wie Kamerun häufig entsprechende Versorgungsstrukturen.

Bleibt die Erkrankung bei Kindern unbehandelt, kann dies zu bleibenden Sehschäden führen. Zudem haben betroffene Kinder ein erhöhtes Risiko, vom Schulbesuch ausgeschlossen zu sein.

Die CBM engagiert sich in der Förderung von Augenkliniken, mobilen Einsätzen und der Ausbildung medizinischer Fachkräfte. Auf diese Weise soll die augenmedizinische Versorgung insbesondere in strukturschwachen Regionen verbessert werden.

Quelle: CBM

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