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CBM: Mehr Einsatz für Menschen mit Behinderungen

Gruppe von Menschen in Afrika in einem überdachten Außenbereich, eine Person in der Mitte probiert eine Brille an
Foto: Christoffel-Blindenmission (CBM)

Inklusiver Sozialschutz zum Welttag der Menschen mit Behinderungen gefordert

Über eine Milliarde Menschen leben weltweit mit einer Behinderung – viele ohne soziales Sicherheitsnetz. Besonders in Ländern des globalen Südens fehlt häufig Krankenversicherung oder Rente. Wer arm und behindert ist, hat kaum Chancen auf Unterstützung. Darauf weist die Christoffel-Blindenmission (CBM) anlässlich des Welttags der Menschen mit Behinderungen am 3. Dezember hin und fordert die Regierung auf, dies in der Entwicklungszusammenarbeit zu berücksichtigen.

Laut CBM haben weltweit 3,8 Milliarden Menschen keinen Zugang zu sozialer Sicherung. Für Menschen mit Behinderungen bedeutet das oft: keine Rente, kein Einkommen im Krankheitsfall, kein Arztbesuch. „Sozialschutz ist ein Menschenrecht“, betont Michael Herbst, Leiter der politischen Arbeit der Organisation. Menschen mit Behinderungen dürften in Krisen nicht allein gelassen werden.

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CBM setzt auf weltweite inklusive Sozialschutzsysteme

Die Beschäftigungsquote von Menschen mit Behinderungen liegt deutlich unter der von Menschen ohne Behinderungen. Gründe sind Vorurteile von Arbeitgebern sowie Barrieren in Verkehrsmitteln und Arbeitsstätten. Gleichzeitig erhält nur etwa jeder dritte Mensch mit schwerer Behinderung eine Beihilfe – in ärmeren Ländern nicht einmal jeder Zehnte. Staatliche Systeme sind dort oft überlastet oder fehlen ganz.

CBM engagiert sich politisch für barrierefreie Sozialschutzsysteme und ergänzt staatliche Ansätze durch eigene Programme. Dazu gehören Berufsausbildungen, inklusive Gesundheitsversorgung, Katastrophenvorsorge und humanitäre Hilfe. Ziel ist, die Widerstandskraft von Menschen mit Behinderungen und ihren Familien zu stärken. „Sozialschutzsysteme müssen alle erreichen – ohne Barrieren“, fordert Herbst.

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