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Core Web Vitals

getty images / unsplash

Digitaler Quickie mit Scheppelmann – Nr. 4

Die Frage „Wie gut funktioniert eigentlich meine Website?“ sollten sich alle Unternehmen öfter stellen. Als Herzstück Ihrer Online-Präsenz ist sie der direkte Weg, um potenzielle Kunden auf Ihre Marke und Ihre Produkte aufmerksam zu machen. Aber was ist, wenn trotz vielfältigem Content Ihre Seite nicht gefunden wird oder nicht den gewünschten Effekt bei Nutzern erzielt?

So steigern Sie die Performance Ihrer Webseite

Falls Sie Ihre Hausaufgaben hinsichtlich der Content-Erstellung gemacht haben und trotzdem Ihre Website nicht so richtig zünden will, ist es wichtig ganz genau hinzuschauen. Denn neben dem Inhalt, den Sie präsentieren, kommt es auch stark darauf an, wie gut die Performance des Internetauftritts ist. Die schönste Website bringt nichts, wenn Sie niemand findet bzw. sie einfach nicht gefunden werden kann. Hier kommt die Suchmaschine Google ins Spiel, die die Qualität und Funktion der Website unter anderem anhand der Core Web Vitals misst und bewertet. Je besser die Qualität Ihrer Seite, desto besser ist die Platzierung in den Suchergebnissen. 

Was steckt dahinter?

Die Core Web Vitals sind das A und O für die Sichtbarkeit und schlüsseln sich auf in Largest Contentful Paint (LCP), Cumulative Layout Shift (CLS) und First Input Delay (FID). Aber keine Angst vor dem Buchstabensalat! Wir erklären Ihnen Schritt für Schritt, was diese Metriken bedeuten und wie Sie sie für Ihren Internetauftritt optimieren können.

Largest Contentful Paint (LCP): Dieser sperrige Begriff steht dafür, wie lange es dauert, bis das größte Element Ihrer Website, wie zum Beispiel ein Bild oder Video, geladen ist. Zu lange Ladezeiten können schnell zu Frust und damit einer negativen Erfahrung führen.

Cumulative Layout Shift (CLS): CLS misst, wie viel sich auf Ihrer Website beim Laden bewegt. Stellen Sie sich vor, Sie sind gerade dabei, auf einen Link zu klicken, der sich plötzlich verschiebt. Um dieses negative Nutzererlebnis zu vermeiden, bedarf es technischer Optimierungen.

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First Input Delay (FID): Der FID misst, wie lange es dauert, bis Ihre Website auf eine Aktion des Nutzers reagiert.
Niemand mag es, ignoriert zu werden, auch nicht online. Die meisten Kunden sind ungeduldig und werden wahrscheinlich auf einen anderen Anbieter ausweichen. Das gilt es mit einer verbesserten Performance zu vermeiden.

Es ist also an der Zeit, die digitalen Handschuhe anzuziehen und Ihre Seite zu optimieren – am besten mit vereinten Kräften, zum Beispiel mit einer erfahrenen Agentur an Ihrer Seite. Aber ob allein oder in Zusammenarbeit, wichtig ist es, die notwendigen Verbesserungen vorzunehmen und so zukünftig für eine verbesserte Nutzererfahrung zu sorgen. Die Kernelemente sind dabei kürzere Ladezeiten (LCP), kein Verrutschen von Inhalten (CLS) und schnelle Reaktionen auf Interaktionen (FID). Damit legen Sie nicht nur den roten Teppich für Ihre Kunden aus, sondern sammeln auch Pluspunkte bei Google.

Content-Optimierung: Mehr als nur Worte

Die Technik ist wichtig, Ihre Inhalte sind aber der echte Star Ihrer Website. Achten Sie daher auf relevante und qualitativ hochwertige Inhalte, die Ihre Kunden begeistern. In Kombination mit SEO-Strategien schaffen Sie es so spielend, Ihre Sichtbarkeit in den Suchergebnissen zu verbessern und mehr organischen Traffic zu generieren. Mit Analyse-Tools verschaffen Sie sich dabei einen Überblick an Keywords, die zu Ihren Inhalten passen. 

Die Core Web Vitals sind also zusammen mit relevantem Content Ihr Ticket zu einer hochleistungsfähigen Unternehmenswebsite, die Kunden anzieht und begeistert. Mit kontinuierlicher Verbesserung und Optimierung können Sie nicht nur mehr Traffic generieren, sondern auch mehr Kunden gewinnen. Also, auf geht‘s! 

Den aktuellen Stand Ihrer Website können Sie sich hier anzeigen lassen: pagespeed.web.dev. Die Farben sind nach dem Ampel-System sortiert: Bei Grün ist alles super, bei Orange sollte langsam was gemacht werden und bei Rot sieht Google rot.

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