Anzeige
Menicon (Banner)
|

Pro Retina: Corporate Music und Audio-Logo entwickelt

Mann mit geschlossenen Augen hat Kopfhörer auf
Pro Retina e.V. setzt sich für die Nutzung des Zwei-Sinne-Prinzips ein. Vor allem der vermehrte Einsatz von akustischen Signalen soll eingeschränkten Menschen die gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen. Bild: Getty Images/Unsplash

Veröffentlichung vor dem Tag der Sehbehinderung am 6.6.

Pro Retina macht zum Tag der Sehbehinderung am 6. Juni die Besonderheit der Selbsthilfeorganisation akustisch erlebbar und hat dafür eine eigene Corporate Music und ein Audio-Logo entwickelt. Zugleich weist die Organisation darauf hin, wie wichtig es ist, in einer stark visuell geprägten Welt auch andere Sinne anzusprechen, damit alle Menschen teilhaben können.

Unternehmen, Organisationen und Vereine nutzen Farben und Formen, um beim Betrachtenden bestimmte, positive Assoziationen und ein Gefühl der Identität hervorzurufen, beispielsweise durch ihr Logo oder die Gestaltung der Produkte. „Um sehbeeinträchtigte und blinde Menschen zu erreichen, müssen andere Sinne angesprochen werden“, erklärt Dario Madani, Geschäftsführer von Pro Retina. Seine Idee, für Pro Retina eine eigene Musik und ein Audio-Logo entwickeln zu lassen, fand beim Vorstand direkt große Zustimmung. Diese Vertonung, so das Ziel von Geschäftsführung und Vorstand, soll hörbarer Ausdruck des Wesenskerns von Pro Retina sein, die Identität und Besonderheit akustisch erlebbar machen, einen Wiedererkennungseffekt schaffen und die Identifikation mit der Selbsthilfeorganisation stärken.

Komponiert wurde die Musik auf der Grundlage von Beschreibungen der Mitglieder und ehrenamtlichen Mitarbeiter. Sie haben in Worte gefasst, was die Pro Retina für sie bedeutet, welche Merkmale sie auszeichnen und was sie einzigartig macht. Das Ergebnis ist eine Musik, die den Weg von der Diagnose über die Suche nach Orientierung und Hilfe bis zum Finden der Lösung in der Selbsthilfe widerspiegelt.

Anzeige
Essilor (Banner)

Zwei-Sinne-Prinzip nutzen

Vor allem akustische Signale und Elemente sollten laut dem Verein in allen öffentlichen Bereichen viel öfter eingesetzt werden – auch dort, wo dies erstmal kaum möglich scheint. Denn akustische Zeichen und Signale unterstützen Menschen mit Sehbeeinträchtigung bei der Orientierung, beispielsweise im Straßenverkehr. „Gäbe es etwa an Bahnhöfen mehr Möglichkeiten, sich die Zugankunft ansagen zu lassen oder mehr sprechende Fahrkartenautomaten, würde das zur selbstbestimmten Mobilität von sehbeeinträchtigten und blinden Menschen beitragen. Wir wünschen uns, dass an viel mehr Stellen das Zwei-Sinne-Prinzip der Barrierefreiheit beherzigt wird, ob durch akustische, vibrierende oder tastbare Signale“, so Madani.

Anhören können Sie sich die Corporate Music und das Audio-Logo auf der Website der Selbsthilfeorganisation.

Ähnliche Beiträge

  • ZVA: Obermeistertagung 2024

    Am 12. Oktober 2024 trafen sich die Delegierten des Zentralverbands der Augenoptiker und Optometristen (ZVA) zur diesjährigen Obermeistertagung in Hamburg. Die Veranstaltung bot erneut die Gelegenheit, sich intensiv über aktuelle Branchenthemen auszutauschen und wegweisende Strategien für die Zukunft zu diskutieren.

  • Augenoptik MV: Fortbildungstagung setzt Impulse für die Branche

    Am 8. und 9. November fand die Fortbildungstagung Augenoptik Mecklenburg-Vorpommern im Schloss Hotel Fleesensee in Göhren-Lebbin statt. Rund 140 Teilnehmende nutzten die Veranstaltung für Austausch und Weiterbildung zu Themen wie Kinderoptometrie, Myopie-Management und Unternehmensnachfolge.

  • EssilorLuxottica: Transitions Academy 2023

    Mehr als 1.100 Branchenexperten aus über 50 Ländern der Welt trafen sich vom 21. bis 24. Mai zur 26. Transitions Academy in Orlando/Florida. Darunter auch zehn ausgewählte Augenoptiker aus Deutschland und der Schweiz.

  • Silmo Singapore: Gelungene Premiere für neue Optikmesse

    Die erste Ausgabe der neuen Optik-Fachmesse Silmo Singapore feierte vom 12. bis 14. April 2023 vor 2.175 Fachbesuchern eine gelungene Premiere. Damit sehen die Macher ihre Ambitionen bestätigt, den neuen Treffpunkt für optische Unternehmen in Südostasien zu schaffen.

  • Opti 2026: „Ganz nah dran an der Branche“

    Vom 16. bis 18. Januar wird München erneut zum Hotspot der internationalen Augenoptik, wenn die Opti 2026 stattfindet. Im Interview verrät Messeleiterin Cathleen Kabashi, was die Fachmesse so besonders macht, woran sie mit ihrem Team gerade arbeitet und worauf sich Besucher und Aussteller heute schon freuen dürfen.