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SightCity: 20 Jahre Low Vision-Messe in Frankfurt

Vortrag auf der Low Vision-Fachmesse SightCity
Dieses Jahr findet die Frankfurter Messe erstmals im Kongresshaus Kap Europa statt – dazu auch noch digital. Bild: SightCity

Von der Idee zum festen Bestandteil im Messekalender

Zu Beginn, im Jahr 2003, stand der Gedanke eine Spezialmesse von führenden Hilfsmittelherstellern zu organisieren, um das existierende Messeangebot in Deutschland zu erweitern. Die Messegründer waren sich einig, dass nicht ausreichend auf die Bedürfnisse der Hersteller und Besucher im Low Vision Bereich auf anderen Messen eingegangen wurde. Die Dynamik der Messe in den letzten beiden Jahrzehnten zeigt, dass mit Zufriedenheit auf die Entwicklung der SightCity in Frankfurt geblickt werden darf. Mit 36 Ausstellern wurde gestartet. Mittlerweile erreichen die Organisatoren Zusagen aus der ganzen Welt und über 100 Aussteller füllen den Messebereich mit Informationen und Vorführungen.

Bis 2019 begrüßte man die Gäste in der Nähe des Flughafens. 2020 sollten sich erstmals die Türen an einer neuen Örtlichkeit öffnen, jedoch bremste Corona auch die SightCity aus. Kurzfristig musste die Messe Ende März abgesagt werden. Die Gesellschafter überlegten, wie sich die mittlerweile wichtige Veranstaltung unter Pandemiebedingungen durchführen ließ. Im Januar 2021 entwickelte sich der Plan, eine digitale Messe anzubieten in Form von Ausstellerseiten auf der Internetplattform der SightCity. 2022 ging man einen Schritt weiter und organisierte gemeinsam eine digitale Vortragsmesse mit Aussteller- und Produktinformationen und 160 Veranstaltungen online. Da der Anklang groß und die Resonanz gut war, wird auch in diesem Jahr ermöglicht, die Messe online zu verfolgen.

Hybride SightCity vom 10. bis 12. Mai 2023

Die Organisatoren machen es im Jubiläumsjahr möglich, sowohl im Internet als auch live in Frankfurt die SightCity für die Besucher zu öffnen. Die hybride Low Vision-Messe findet vom 10. bis 12. Mai 2023 erstmals im Kongresshaus Kap Europa statt und der Zuspruch von Publikum und Ausstellern ist laut Veranstalter hoch. So haben sich aktuell bereits 95 Aussteller für die Fachmesse angemeldet. Schließlich gilt die SightCity als zentraler Treffpunkt der Branche und wichtige Plattform für Innovationen und den Ideenaustausch. Im Fokus der Messe und der Aussteller steht nach wie vor der betroffene Mensch mit seinen Bedürfnissen im Alltag, Arbeit, Schule, Studium, Freizeit und Familie.

Parallel organisiert ACTO e.V. seit 2005 an den Veranstaltungstagen das Vortrags- und Diskussionsprogramm „SightCity Forum“. Hier geben Fachleute und Betroffene neueste wissenschaftliche, medizinische Entwicklungen und sozialrechtliche Informationen zum Thema Low Vision an Interessierte weiter. Sehr große Resonanz finden auch die täglich stattfindenden Patientensymposien mit allgemeinen und aktuellen Erklärungen zu Diagnose und Therapie aus der Forschung. Betroffene und Angehörige nutzen rege die Gelegenheit zu persönlichen Fragen im Anschluss.

Um allen Interessierten die Vorbereitung auf den Messebesuch zu erleichtern, gibt es erneut den SightCity-Messekompass – ein gemeinsames Angebot des Blinden- und Sehbehindertenbundes in Hessen (BSBH) und des DBSV. Die aktuelle Ausgabe steht ab Ende April im Text-, PDF- und DAISY-Format auf der Webseite www.dbsv.org/sightcity zum Download bereit.

Bild: SightCity

Abonnenten von „DBSV-Inform“ werden den Messekompass frei Haus erhalten. Der Messekompass bietet ausführliche Informationen zur SightCity in gebündelter und barrierefreier Form. Neben Hinweisen zur An- und Abreise, zum Abhol- und Begleitservice gibt es Ausstellerverzeichnisse sowie eine detaillierte Beschreibung der Räumlichkeiten. Enthalten ist auch das Programm des SightCity Forums.

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Freudiges Wiedersehen in Frankfurt erwartet

„Die SightCity 2023 wird für alle ein freudiges Wiedersehen. In den drei Jahren pandemiebedingter Pause fehlten Ausstellern und Besuchern der so wichtige persönliche Kontakt. Auch die von unserem Team ins Leben gerufene digitale SightCity mit wichtigen Produktinformationen und interaktiven Onlinevorträgen konnten diesen Kontakt und die haptische Erfahrung von Hilfsmitteln nicht vollständig ersetzen. Trotzdem zeigt uns das Feedback von Besuchern und Ausstellern, dass die Motivation der vielen Menschen, die im Hintergrund die Messe online wie offline realisieren, wichtig und richtig ist. Neben den offensichtlichen Weiterentwicklungen unserer Messe gab es auch personelle Veränderungen, wobei wir stolz darauf sind, dass uns diejenigen, die für das Entstehen und den Ausbau der Messe mitverantwortlich sind, mit Rat und Tat weiter begleiten.

Stolz blicken wir in diesem Jahr gemeinsam auf 20 Jahre SightCity zurück und freuen uns auf alles, was uns die Messe für die Besucher und die Branche in der Zukunft bringen wird. Kurzfristig jedoch vor allem auf unsere diesjährige Veranstaltung am neuen Standort und viele interessante Gespräche und spannende Geschichten mit unseren Gästen, sprich den Besuchern und Ausstellern“, so Dagmar Krutzki neu gewählte Geschäftsführerin der SightCity.

Wer wächst, nimmt Veränderungen in Kauf. Da die SightCity nun nicht nur mehr eine kleine informative Ausstellung ist, sondern ein fester Bestandteil im jährlichen Messekalender wird seit 2023 ein Eintritt von 5€ pro Besucher und Tag, Assistenz kostenfrei erhoben. Wenn sich der Besucher jedoch im Vorfeld auf der SightCity-Website registriert, ist der Eintritt frei.

Alle Besucherinformationen und die Möglichkeit sich zu registrieren sind auf der Webseite www.sightcity.net zu finden.

Quelle: SightCity

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