Anzeige

ZVA: Augenoptik will mehr Verantwortung übernehmen

Von links: Dominik Kruchen, Christian Müller (ZVA-Präsident), Dr. Stephan Pilsinger, Alf Reuter und Markus Schäfer beim Treffen der Gesundheitshandwerke in Berlin am 13. November 2025
Die Gesundheitshandwerke in Berlin: v.l.: Dominik Kruchen (Präsident VDZI), Christian Müller (ZVA-Präsident), Dr. Stephan Pilsinger (MdB, stellv. Vorsitzender Gesundheitsausschuss und fachpolitischer Sprecher CSU- Landesgruppe im Deutschen Bundestag), Alf Reuter (Präsident BIV- OT), Markus Schäfer, (Referatsleiter Gesundheitshandwerke ZDH). Foto: ZDH/Bildschön Boris Trenkel

Gesundheitshandwerke fordern Reform der Hilfsmittelversorgung

Am 13. November diskutierte die Arbeitsgemeinschaft der Gesundheitshandwerke beim Parlamentarischen Abend in Berlin mit rund 70 Abgeordneten und Fachleuten über eine zukunftsfähige Versorgung mit Hilfsmitteln. ZVA-Präsident Christian Müller appellierte an die Politik, der Augenoptik mehr Kompetenzen zu übertragen, um Ärzte zu entlasten.

Die Vertreter der Augenoptik, Hörakustik, Orthopädieschuhtechnik, Orthopädietechnik und Zahntechnik stellten ihre Eckpunkte für eine zukünftige Gesundheitspolitik in einem Positionspapier vor. Jörg Dittrich, Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH), betonte die Notwendigkeit guter Rahmenbedingungen für die Gesundheitshandwerke, um die Versorgung sicherzustellen.

Anzeige
Essilor (Banner)

Politik erkennt Handlungsbedarf

Parlamentarischer Staatssekretär Tino Sorge (Bundesgesundheitsministerium) hob die Bedeutung der Gesundheitshandwerke für die Versorgung hervor und nannte drei Reformaspekte: faire Vergütung, weniger Bürokratie und Digitalisierung. Christian Müller sprach sich für eine kompetenzorientierte Aufgabenverteilung aus, um Prozesse zu beschleunigen und Arztpraxen zu entlasten.

Auch Dr. Stephan Pilsinger (CSU) forderte weniger Bürokratie, Planungssicherheit und ein Zugriffsrecht der Gesundheitshandwerke auf die elektronische Patientenakte. Er unterstützte die Forderung nach einer klaren Aufgabenverteilung zwischen Ärzten und Gesundheitsberufen.

Ähnliche Beiträge

  • ZVA: Sonnenbrillen nur vom stationären Augenoptiker!

    Als modisches Accessoire oder mit Sehstärke erfüllen Sonnenbrillen einen wichtigen Nutzen – den UV- und Blendschutz. Der ZVA hat nun Kommunikationsmaßnahmen initiiert, um über das Thema aufzuklären und die Rolle des stationären Augenoptikers hervorzuheben.

  • Opti 2025: Blick nach vorne

    Die diesjährige Opti konnte sich trotz zeitlicher Nähe zur italienischen Fachmesse Mido sehr gut behaupten. Das galt auch für die Halle C4, in der die Kontaktlinsenanbieter ihre Innovationen vorstellten. Wir zeigen Ihnen, was Sie nicht verpassen sollten.

  • WVAO: Kontinuität und neue Impulse für die Verbandsarbeit

    Mit Blick auf die zukünftigen Aufgaben setzt die WVAO auf Kontinuität und frische Impulse, um die Interessen ihrer Mitglieder weiter erfolgreich zu vertreten. In der Mitgliederversammlung am 28. April wurde Vera Pfeifer erneut für die Dauer von drei Jahren in ihrem Amt als Vorsitzende bestätigt.

  • Telematik: Anbieter Telekonnekt startet Live-Betrieb

    Um die Digitalisierung im Gesundheitswesen in Deutschland voranzutreiben, müssen ab 2026 auch Augenoptiker an die Telematikinfrastruktur angeschlossen sein. Nach erfolgter Zulassung durch die Gesellschaft für Telematik (Gematik) hat der Anbieter Telekonnekt nun den Live-Betrieb mit seiner Lösung aufgenommen.