Anzeige
|

ZVA: „Berufsbildung aktiv gestalten“

Mitgliederversammlung des Zentralverbandes der Augenoptiker und Optometristen (ZVA) am 9. und 10. März 2024 in Köln
Bild: ZVA/Peter Magner

Mitgliederversammlung in Köln

Die Delegierten des Zentralverbandes der Augenoptiker und Optometristen (ZVA) trafen sich am 9. und 10. März in Köln zur jährlichen Mitgliederversammlung. Diesmal standen vor allem die Weiterentwicklung der Berufsbildung und die Mitarbeitergewinnung im Fokus der Vorträge.

ZVA-Präsident Christian Müller auf der ZVA-Mitgliederversammlung am 9. und 10. März in Köln
ZVA-Präsident Christian Müller. Bild: ZVA/Peter Magner

ZVA-Präsident Christian Müller stellte in seinem eröffnenden Bericht zur aktuellen Situation den kürzlich veröffentlichten ZVA-Geschäftsbericht 2023 vor. Die Verbandsaktivitäten und berufspolitischen Themen des vergangenen Jahres setzen sich auch 2024 fort, wie die Tagesordnung des Wochenendes zeigte.

Vor allem im Bereich Berufsbildung hat der ZVA Neuerungen angestoßen – darunter die Novellierung der Meisterprüfungsverordnung, die Einführung des digitalen Berichtshefts, Ergänzungen zu den Arbeits- und Qualitätsrichtlinien für Augenoptik und Optometrie (AQRL), Neuregelungen zur Prüfung Optometrist (HWK/ZVA) und die Einführung der digitalen Gesellenprüfung.

Christian Müller stellte heraus, dass der Verband besonders bei den Bildungsthemen Vorreiter sei und oftmals Projekte initiiere, die für andere Berufsverbände Vorbildcharakter hätten: „Unser Vorteil liegt auch in der überschaubaren Größe und der Struktur des ZVA. Berufsverbände gelten ja oft als schwerfällige Tanker in Bezug auf Entscheidungen und deren Umsetzung, aber im Vergleich sind wir doch ziemlich wendig“.

Anzeige
Essilor (Banner)
v.l.: ZVA-Vizepräsident Armin Ameloh, Präsident Christian Müller, Geschäftsführer Dr. Jan Wetzel und Vizepräsident Kai Jaeger auf der Mitgliederversammlung am 9. und 10. März 2024 in Köln
v.l.: ZVA-Vizepräsident Armin Ameloh, Präsident Christian Müller, Geschäftsführer Dr. Jan Wetzel und Vizepräsident Kai Jaeger. Bild: ZVA/Peter Magner

Auch in den nachfolgenden Berichten der Vorsitzenden der vier ZVA-Ausschüsse spiegelten sich die aktuellen Entwicklungen in der Augenoptik. Für den Berufsbildungsausschuss referierte Rainer Hankiewicz, für den Betriebswirtschaftlichen Ausschuss Thomas Heimbach, für den Fachwissenschaftlichen Ausschuss Christian Müller sowie für den Ausschuss für Öffentlichkeitsarbeit und Marketing Giovanni Di Noto. Letzterer freute sich, im Anschluss Ole Puls von der Agentur komm.passion ankündigen zu dürfen, der den Delegierten die Weiterentwicklung der bundesweiten ZVA-Imagekampagne „Ihre Innungsoptiker“ für 2024 vorstellte.

Quelle: ZVA

Den ausführlichen Bericht lesen Sie demnächst im FOCUS.

Ähnliche Beiträge

  • Arbeitsmarkt in der Augenoptik: Oktober 2025 in Zahlen

    Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit waren im Oktober 2025 in Deutschland 632 Augenoptiker als arbeitslos und 1.045 als arbeitsuchend gemeldet. Die Arbeitslosigkeit unter Augenoptikern stieg damit um 4,5% gegenüber demselben Vorjahreszeitraum.

  • Silmo Paris: Gewinner beim 30. Silmo d’Or

    Die Vorfreude war groß bei den Nominierten für die diesjährigen Silmo d’Or-Awards. Am zweiten Messetag, Samstag den 30. September 2023, stand dann fest, wer die begehrte Trophäe bei der 30. Ausgabe des Optik-Preises mit nach Hause nehmen durfte.

  • Shop-Design: Das Auge findet,„die Chemie“ bindet

    Was kann ein Augenoptikgeschäft tun, um echtes Wohlgefühl zu schenken? Was braucht unser Gehirn, damit Vertrauen entsteht und Entscheidungen leichtfallen? Die richtige Atmosphäre und Raumgestaltung geben dem Kunden das Gefühl, willkommen zu sein – als Mensch, nicht nur als Käufer.

  • KGS: Der Weg zur perfekten Brille

    Worauf sollte beim Brillenkauf geachtet werden? Wie lässt sich der richtige Augenoptiker finden? Das KGS informiert zum Internationalen Tag der Brille 2022.

  • Raten, wann das Geld kommt

    Wenn Sie einen Auftrag erledigt haben und der Kunde zugeben muss, dass er die Rechnung zur maßgefertigten Brille nicht begleichen kann, ist guter Rat teuer. Eine Lösung kann dann die Ratenzahlung sein. Doch nicht bei jedem Kunden macht sie Sinn. Hier erfahren Sie, wann sich die Ratenzahlung lohnt.