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Mister Spex: 2025 soll deutlich profitabler werden

Innenansicht Mister Spex Flagship Store in Köln
Wie hier im Flagship Store in Köln erwartet man sich für 2025 bessere, profitablere Umsätze u.a. durch weiter steigende Verkäufe einer neuen Eigenmarke von Brillengläsern. Foto: Mister Spex

Bei der Bekanntgabe der Zahlen für 2024 sieht man sich auf gutem Kurs

2024 war bei Mister Spex geprägt von der Umsetzung eines Transformationsprogramms, das die Schließung aller Filialen außerhalb Deutschlands und eine strategische Neuausrichtung beinhaltete. In diesem Jahr soll die begonnene Effizienzsteigerung fortgesetzt werden.

Die Profitabilität nachhaltig steigern und langfristig eine solide Cash-Generierung sicherstellen, das war das Ziel des im August gestarteten „SpexFocus“ getauften Transformations- und Restrukturierungsprogramms. Dafür sollten die Kostenstruktur gestrafft, das Produktportfolio optimiert und die Margenstruktur verbessert werden.

Bei der Bekanntgabe der Geschäftszahlen für das zurückliegende Jahr gibt das Unternehmen nun an, dass der Nettoumsatz um 3% auf 217 Mio. € zurückging, was innerhalb der angepassten Prognosespanne von 210 Mio. € bis 230 Mio. € lag. Der Kernmarkt Deutschland verzeichnete einen Gesamtumsatz auf Vorjahresniveau, mit einem flächenbereinigten Umsatzwachstum von 2%. Das internationale Segment läuft mittlerweile als reines Online-Modell. Es schrumpfte erwartungsgemäß aufgrund der Store-Schließungen um 13%.

Profitablerer Umsatz durch weniger Rabattaktionen und Optimierung des Markenportfolios

Ein zentrales Element sei zuletzt schon die Reduzierung von Rabattaktionen gewesen, die sich kurzfristig negativ auf den Umsatz auswirkte, aber mittelfristig auf eine Verbesserung der Bruttomarge und die nachhaltige Profitabilität des Unternehmens abzielt. Im zweiten Halbjahr 2023 führte das Unternehmen eigenen Aussagen nach neun große Rabattaktionen durch – im zweiten Halbjahr 2024 nur noch drei. Diese Neuausrichtung auf profitableren Umsatz habe im zweiten Halbjahr zu einer deutlichen Margensteigerung geführt, genauso auch die Einführung einer Eigenmarke für Premium-Brillengläser. Im vierten Quartal 2024 entfielen rund 20% aller Bestellungen von verschreibungspflichtigen Brillen auf das neue Glas „SpexPro“.

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„Im Geschäftsjahr 2024 haben wir die Transformation des Unternehmens eingeleitet. Ziel dieser Transformation ist es, das Unternehmen als profitablen Optiker im Markt zu positionieren. Hierzu werden wir unsere Profitabilität systematisch verbessern, Prozesse straffen und unseren Fokus auf margenstarke Produkte schärfen. Trotz eines herausfordernden Marktumfelds entwickeln wir unser Geschäftsmodell erfolgreich weiter. Unser Offline-Geschäft in Deutschland hat sich als wichtiger Wachstumstreiber erwiesen. Das zeigt, dass unser Omnichannel-Ansatz effektiv ist und wir mit unserer Strategie auf dem richtigen Weg sind, nachhaltiges, profitables Wachstum zu realisieren“, sagt Stephan Schulz-Gohritz, Vorstandsvorsitzender von Mister Spex.

Optimistischer Ausblick für 2025

In 2025 soll das Offline-Geschäft gezielt auf ein „profitableres Store-Netzwerk“ ausgerichtet werden, heißt es aus Berlin und zusätzlich möchte man die optische Expertise weiter stärken. Die größten Fortschritte erwartet man durch eine Steigerung des durchschnittlichen Bestellwerts, der in Verbindung mit einer optimierten Konvertierungsrate zu einer Verbesserung der Bruttomargen führt. Diese Entwicklungen werden durch Preisanpassungen, eine optimierte Produktmix-Strategie und den Ausbau des margenstarken Brillenglas Portfolios unterstützt. Darüber hinaus will das Unternehmen seine Services weiter ausbauen.

Voraussichtlich am 8. Mai sollen die ersten Quartalsergebnisse für dieses Jahr veröffentlicht werden.

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