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Wege aus dem Fachkräftemangel

Positive woman looking on mobile phone while standing on blue studio background

Digitaler Quickie mit Scheppelmann

Die Rekrutierung qualifizierter Mitarbeiter hat sich für viele Augenoptikfachgeschäfte zu einer zentralen Herausforderung entwickelt. Dabei zeigt sich: Je besser, moderner und nahbarer die Online-Präsenz eines Augenoptikers ist, desto leichter fällt die Personalsuche.

Oftmals besteht in Augenoptikbetrieben eine Diskrepanz zwischen modernisierten Geschäftsräumen und einer veralteten Online-Präsenz. Da heute aber der erste Kontakt immer häufiger online stattfindet, kommt der potenzielle neue Mitarbeiter oft schon gar nicht mehr als Erstes in das Fachgeschäft, um sich seinen ersten Eindruck zu erschaffen. Dabei bieten neben der Website doch gerade auch soziale Medien wie Instagram und das professionelle Netzwerk LinkedIn wertvolle, oft noch ungenutzte Potenziale für die aktive Mitarbeitergewinnung.

Augenoptiker können das digitale Zeitalter ausschöpfen

Die digitale Visitenkarte optimieren: Eine professionell gestaltete und informative Website bildet das Fundament jeder modernen Personalsuchstrategie. Sie sollte ein zeitgemäßes Design aufweisen, eine umfassende Karriereseite mit detaillierten Informationen zu offenen Stellen, zur Ausbildung und zu den angebotenen Benefits bieten, sowie für die Nutzung auf mobilen Endgeräten optimiert sein. Dazu sollte die Bewerbung einfach und schnell über die Website ermöglicht werden, zum Beispiel durch eine interaktive Bewerbung, in der 4–5 kurze Fragen durch einen Klick beantwortet werden, um dann direkt die Bewerbung abzuschicken. 

Soziale Medien als dynamisches Rekrutierungsinstrument: Plattformen wie Instagram, Facebook und LinkedIn ermöglichen es Augenoptikern, auf authentische Weise Einblicke in den täglichen Betriebsablauf zu gewähren und so direkt mit potenziellen Bewerbern in Kontakt zu treten. Visuell ansprechende Inhalte und authentische Mitarbeiter-Testimonials können hier das Interesse wecken. Auch die aktive Beobachtung und das Management der Online-Reputation auf Bewertungsplattformen wie Kununu sind von Bedeutung. Die eigenen Mitarbeiter können dabei wirkungsvolle Multiplikatoren werden, ob bei Instagram oder auf beruflichen Netzwerken.

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Das persönliche und professionelle Netzwerk aktivieren: Neben den digitalen Kanälen spielen auch persönliche Kontakte und strategische Kooperationen eine wichtige Rolle. Erfolgreiche Mitarbeiter-werben-Mitarbeiter-Programme, die Zusammenarbeit mit Bildungseinrichtungen und der Aufbau eines Ehemaligen-Netzwerks können enorm wertvolle Rekrutierungsquellen darstellen. LinkedIn erweist sich hierbei als sehr nützliches Werkzeug zur Identifizierung und Kontaktaufnahme.

Einen wertschätzenden Bewerbungsablauf schaffen: Ein leicht zugänglicher und verständlicher Bewerbungsprozess mit vielfältigen Einreichungswegen (Website, LinkedIn oder auch WhatsApp) sowie eine zügige und offene Verständigung während des gesamten Ablaufs sind ausschlaggebend für eine positive Erfahrung der Bewerbenden.

Fazit: Ein integrierter Ansatz für die zukunftsorientierte Personalsuche ist gefragt

Die erfolgreiche Gewinnung neuer Mitarbeiter erfordert für Augenoptiker einen integrierten Ansatz, der sowohl die Möglichkeiten der digitalen Welt als auch die Stärken des persönlichen Netzwerks berücksichtigt. Eine professionelle Online-Präsenz, die authentische Nutzung sozialer Medien und beruflicher Netzwerke, die Aktivierung des eigenen Netzwerks sowie ein effizienter und wertschätzender Bewerbungsprozess sind entscheidende Erfolgsfaktoren, um im Wettbewerb um Fachkräfte zu bestehen und das eigene Team nachhaltig für die Zukunft zu sichern. Durch die intelligente Kombination traditioneller Stärken mit modernen Rekrutierungsstrategien können Augenoptikbetriebe dem Fachkräftemangel erfolgreich begegnen und langfristig wettbewerbsfähig bleiben.

Dominic Scheppelmann ist Geschäftsführer von der 2do GmbH, einer der größten (auch digitalen) Agenturen mit Schwerpunkt Augenoptik in Deutschland. Seit merh als 20 Jahren betreut er Augenoptiker in Deutschland, Österreich und der Schweiz auf ihren digitalen Wegen und gibt sein Wissen auch auf Vorträgen, ERFAS etc. weiter.

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