Anzeige
MIDO (Banner)
| |

Hochschule Aalen: KI wird Teil der Augenoptik-Ausbildung

v.l.: Prof. Dr. Anna Nagl (Hochschule Aalen) und Susanne Jansen (Digitale Bildungsreise) bei ihrem Vortrag „KI kompakt-Crashkurs“ auf der Opti 2026
v.l.: Prof. Dr. Anna Nagl (Hochschule Aalen) und Susanne Jansen (Digitale Bildungsreise) bei ihrem Vortrag „KI kompakt-Crashkurs“ auf der Opti 2026. Bild: Daniel Groß

Impulse auf der Opti 2026 und Austausch über zukünftige Anforderungen

Künstliche Intelligenz beeinflusst zunehmend auch die Vermittlung von Fachwissen in der Augenoptik. Auf der Opti 2026 in München präsentierten der Studiengang Augenoptik/Optometrie der Hochschule Aalen und das Bildungszentrum für Augenoptik und Optometrie München (BZAO) im Rahmen des Formats „Pro Next Generation“ verschiedene Ansätze zur Integration digitaler Technologien in die Ausbildung. Ein Schwerpunkt war ein kompakter Einblick in generative KI am Sonntag.

Die Referentin Susanne Jansen aus Aalen, Lehrerin und Medienexpertin, erläuterte den anwesenden Lehrkräften und Ausbildern in ihrem „KI kompakt-Crashkurs“ die Einsatzmöglichkeiten sowie Grenzen generativer KI. Sie machte deutlich, dass KI längst Teil schulischer und akademischer Lehre sei. Jansen erklärte, „KI ist ein so dynamisches Feld, das sich ständig weiterentwickelt und auch vor Schulen und Hochschulen nicht mehr Halt macht“.

Anzeige
Retinalyze (Banner)

Fachwissen als Grundlage im Umgang mit KI

Sie betonte, dass KI-Kompetenzen sowohl bei Lehrern als auch Schülern notwendig seien. Gleichzeitig verwies sie darauf, dass Fachwissen eine zentrale Rolle behalte. „Was wichtiger denn je sein wird, ist Fachwissen“, sagte sie. Nur fundiertes Wissen ermögliche eine sachgerechte Bewertung von KI-Ergebnissen.

Der Vortrag im Opti Next Generation Hub war Teil des Programms an den Messeständen des Opti Campus. Beim Networking-Event am Vorabend sowie bei der Diskussion „NXT Gen“ standen der Austausch zwischen Berufsschullehrern und den Carl Zeiss Vision Centern Deutschland im Mittelpunkt. Themen waren unter anderem der Erhalt von Fachkräften und die Anforderungen an zukünftige Arbeitsprozesse im augenoptischen Umfeld.

Ähnliche Beiträge

  • OHI Update: Jubiläums-Ausgabe Mitte September in Wien

    Kontinuität und Wachstum haben es ermöglicht, in Österreich eine Tischmesse und Fortbildungsveranstaltung für Augenoptiker und Hörakustiker nachhaltig zu etablieren. Und 2025 ist ein besonderes Jahr für das OHI Update, denn am 13. September feiert die Augenoptik- und Hörakustik-Messe und Kongressveranstaltung ihr zehnjähriges Jubiläum.

  • WVAO: 13 neue „Spezialisten für Kinderoptometrie“

    In fünf Wochenend-Seminaren haben sich zuletzt 13 weitere Augenoptiker bei der Wissenschaftlichen Vereinigung für Augenoptik und Optometrie weitergebildet und sich im Januar 2024 erfolgreich der Prüfung zum „Spezialist für Kinderoptometrie“ gestellt.

  • Oculus: Nachwuchs-Förderung auf der Opti

    43 Meisterschüler und Studenten von Hoch- und Fachschulen der Augenoptik haben während der Opti 2024, im Stil einer Schnitzeljagd, Ausstellerstände besucht und ihr Fachwissen dabei getestet. Das Motto der von Oculus initiierten Aktion: „Dem Wissen auf der Spur“.

  • EssilorLuxottica: Persol auf dem roten Teppich von Cannes

    Als Hommage an ihre lange Verbundenheit mit dem großen Kino präsentierte die italienische Brillenmarke Persol auf dem Internationalen Filmfestival von Cannes ihre neuste Kollektion. Schauspieler wie Richard Gere und Zoe Saldaña sowie Produzenten und Regisseure feierten den Launch auf der berühmten La Terrasse by Albane.

  • Die augenoptische Fachkraft aus Marokko

    Bei Förster Optik in Weilheim gibt es nun eine neue Kollegin aus Marokko. Für den Betrieb und die Augenoptikerin Smahane El Mrabet bedeutet dieser Arbeitsplatz aber noch viel mehr. Er verdeutlicht, wie ein bayerischer Traditionsbetrieb und eine ausländische Fachkraft neue Wege für die Augenoptik aufzeigen.