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Augenoptikerinnungen in NRW: Online-Nachhilfe geht weiter

Dritte Auflage des Erfolgsmodells

Seit 2021 bieten die Augenoptikerinnungen in NRW ein in dieser Form einzigartiges Angebot zur Online-Theorie-Nachhilfe für Auszubildende an. Das Konzept hat sich bewährt, sodass es auch 2023 fortgesetzt wird.

In Zusammenarbeit mit der AOS Augenoptiker Service GmbH boten die Augenoptikerinnungen in NRW erstmals 2021 Auszubildenden die Möglichkeit einer intensiven Prüfungsvorbereitung als Online-Veranstaltung unter Leitung ausgewiesener Fachleute wie Fritz Paßmann. Der renommierte Experte konzipierte die Kurse mit.

Ins Leben gerufen wurde das Konzept wegen der Corona-Pandemie. Kein Auszubildender sollte aufgrund der Einschränkungen und erschwerten Ausbildungsbedingungen auf der Strecke bleiben. An dem Angebot hält man in NRW aber auch jetzt fest. „Für die Augenoptikerinnungen in NRW war es schon immer wichtig, den Berufsnachwuchs bestmöglich zu begleiten. Schon seit Jahren werden aus diesem Grund beispielsweise Crash-Kurse für die Azubis vor den Prüfungen angeboten. Hier haben die Prüflinge die Möglichkeit, Defizite in der Praxis individuell betreut aufzuarbeiten. Auch dieses Angebot wird vor den Prüfungen intensiv genutzt. Mit der Theorienachhilfe haben wir unser Angebot sinnvoll ergänzt. Und die hohen Anmeldezahlten sprechen für sich. Daher war es für uns schnell klar, dass wir auch im neuen Jahr weitermachen“, resümiert Ute Limberg, Geschäftsführerin Augenoptiker- und Optometristenverband NRW.

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Anmeldezahlen auf konstantem Niveau

In diesem Jahr ging das Angebot in die dritte Runde. Die Anmeldezahlen für die Online-Prüfungsvorbereitung 2023 entsprachen denen aus dem letzten Jahr: über 150 Prüflinge aus den Gesellenprüfungen Teil 1 und Teil 2 haben sich angemeldet und nehmen aktuell an den Kursen teil.

Die ersten Unterrichtseinheiten für die GP 1 begannen Mitte Januar, für die GP 2 Ende Januar und das Halbzeit-Fazit im März fällt auch in diesem Jahr wieder sehr positiv aus. Darüber freuen sich die Innungen sehr, denn eines ist klar: Dem Fachkräftemangel und der Nachwuchsproblematik in der Augenoptik muss entschlossen entgegengetreten werden. Da ist man sich in NRW sicher. Daher tun die Innungen auch jenseits von Prüfungsvorbereitungsangeboten viel, um die Ausbildungsbedingungen und die Rahmenbedingungen des Berufs stetig zu verbessern. Hierzu zählen regelmäßige Anpassungen der empfohlenen Ausbildungsvergütung oberhalb des deutschen Durchschnitts ebenso wie die Förderung der Digitalisierung oder Implementierung anderer zukunftsfähiger Strukturen für den betrieblichen Alltag.

Quelle: AOI

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