BVA: Vorstand Pleger neu im Fachärzte-Spitzenverband
Augenärzte künftig stärker im SpiFa vertreten
Der Berufsverband der Augenärztinnen und Augenärzte Deutschlands hat eine personelle Erweiterung auf Ebene der Fachärzteschaft bekannt gegeben. Der BVA-Vorsitzende Daniel Pleger wurde in den Vorstand des Spitzenverbands der Fachärzte Deutschlands (SpiFa) berufen.
Mit der Entscheidung ist Pleger künftig in die Gremienarbeit des Fachärzte-Spitzenverbandes eingebunden. Nach Angaben des SpiFa soll damit auch die Augenheilkunde innerhalb der fachärztlichen Interessenvertretung stärker eingebracht werden.
Der BVA verweist in diesem Zusammenhang auf seine langjährige berufspolitische Tätigkeit und seine Rolle in der Selbstverwaltung. Pleger selbst ordnet die neue Funktion vor dem Hintergrund anstehender Reformen im Gesundheitswesen ein: „Die Interessen der Fachärztinnen und Fachärzte in Deutschland müssen stärker denn je vertreten werden, insbesondere vor den kommenden Gesetzesvorhaben und Reformen“.
Herausforderungen durch gesundheitspolitische Reformen
Im weiteren Jahresverlauf werden mehrere gesundheitspolitische Vorhaben erwartet, die Auswirkungen auf die ärztliche Versorgung haben können. Dazu zählt unter anderem das Beitragssatzstabilisierungsgesetz.
Nach Einschätzung des BVA steht die Fachärzteschaft damit vor strukturellen Fragen, die im Schulterschluss mit dem SpiFa behandelt werden sollen. Pleger ist niedergelassener Augenarzt in Kiel und seit 2023 Vorsitzender des BVA.
Auch der SpiFa betont die vielfältigen Qualifikationen Plegers für die Vorstandsarbeit. „Neben seiner ausgewiesenen fachlichen Expertise in der Augenheilkunde bringt Daniel Pleger umfassende berufspolitische Erfahrung, strategisches Denken sowie eine hohe kommunikative Kompetenz in die Vorstandsarbeit ein. Zugleich setzen wir mit seiner Kooptierung ein weiteres starkes Signal für eine generationenübergreifende und damit zukunftsorientierte Weiterentwicklung des SpiFa als Stimme der Fachärzteschaft“.
