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CBM: Welttag der humanitären Hilfe 2025

Eine Helferin verteilt Lebensmittelpakete und Speiseöl an wartende Menschen in einer Dürre-Region Äthiopiens.
Lebensmittelverteilung in einer von Dürre betroffenen Region Äthiopiens. Quelle: CBM

Mehr Unterstützung für Helfer in Krisengebieten angefordert

Zum Welttag der humanitären Hilfe am 19. August erinnert die Christoffel-Blindenmission (CBM) an den Einsatz von Helferinnen und Helfern in Krisenregionen. Sie leisten unter oft schwierigen Bedingungen einen Beitrag, um Menschen in Not zu versorgen – auch in Gebieten, die international kaum Beachtung finden.

Ein Beispiel ist Fenan Adem aus Äthiopien. Die 26-jährige Sozialarbeiterin verteilt in einer von Dürre betroffenen Region Lebensmittel wie Mais, Bohnen und Öl. Viele Familien haben dort ihre Ernten und ihr Vieh verloren, Flüsse und Brunnen sind ausgetrocknet. Zahlreiche Menschen mussten ihre Heimat verlassen, während die Zurückgebliebenen ums Überleben kämpfen. Besonders betroffen sind Menschen mit Behinderungen, die lange Wege zu Wasserstellen oder Verteilzentren häufig nicht ohne Hilfe bewältigen können.

Neben Nahrungsmittelhilfen organisiert Adem weitere Unterstützung. Dazu gehören Bargeldhilfen für Menschen mit Behinderungen sowie die Verteilung von Milchziegen an unterernährte Kinder und ihre Mütter. Damit sollen akute Engpässe gemildert und Lebensgrundlagen gesichert werden.

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Die Arbeit von Helferinnen wie Fenan Adem ist jedoch gefährdet. Im Jahr 2025 kürzte Deutschland die Mittel für humanitäre Hilfe im Vergleich zum Vorjahr um mehr als die Hälfte. Laut CBM verschärfen solche Kürzungen bestehende Krisen und lassen Millionen Menschen ohne Unterstützung zurück. Vorstand Rainer Brockhaus weist darauf hin, dass die Stabilität vieler Regionen von einer verlässlichen Finanzierung abhänge.

Trotz dieser Herausforderungen engagiert sich Fenan Adem weiterhin in ihrer Region. Sie organisiert Informationsveranstaltungen, stärkt lokale Gemeinschaften und macht auf die besonderen Bedarfe von Menschen mit Behinderungen aufmerksam. Ihre Arbeit steht stellvertretend für viele Helferinnen und Helfer, die einen wichtigen Beitrag zur humanitären Hilfe leisten.

Die CBM sieht in ihrem Einsatz ein Beispiel dafür, wie Unterstützung vor Ort wirken kann. Zum Welttag der humanitären Hilfe fordert die Organisation, Helferinnen und Helfer langfristig zu stärken und ihnen die notwendigen Mittel für ihre Arbeit bereitzustellen.

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