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Fielmann: Zweistelliges Umsatzwachstum im 1. Halbjahr

Außenaufnahme einer Fielmann Filiale
Fielmann erzielt aktuell einen Konzernumsatz von rund 1,2 Mrd. €, bis 2030 erwartet man sich weltweit 4 Mrd. €. Bild: Mickis Fotowelt/stock.adobe

Vorläufige Geschäftszahlen entsprechen Erwartung

Nach den heute veröffentlichten vorläufigen Zahlen erwirtschaftete die Fielmann-Gruppe im ersten Halbjahr 2025 einen Konzernumsatz von rund 1,2 Mrd. €. Das bedeutet ein Plus von 12% gegenüber dem Vorjahr (1,1 Mrd. €) und entspricht den vorab kommunizierten Prognosen.

Eine verbesserte Abverkaufsstruktur, zusätzliche Produktivitätsgewinne und Kostendisziplin ließen laut dem Unternehmen das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (bereinigtes EBITDA) überproportional auf etwa 290 Mio. € steigen (circa +26%, Vorjahr: 230 Mio. €). Die bereinigte EBITDA-Marge verbesserte sich auf etwa 23,7% auf Gruppenebene (Vorjahr: 21,1 %) und 24,9% in Europa (Vorjahr: 22,2%). 

Erfüllung der langfristigen Unternehmensziele und „Vision 2035“ ausgerufen

Die eigenen Ziele, die bislang unter der „Vision 2025“ kommuniziert wurden, werde man damit voraussichtlich erfüllen, wie CEO Marc Fielmann erklärt: „Als wir 2019 unsere Vision 2025 entwickelt haben, waren weder die Coronavirus-Pandemie noch der Krieg in der Ukraine absehbar. Und dennoch werden wir unsere Ziele bis Ende dieses Jahres übertreffen. Dies verdanken wir der Treue unserer 30 Mio. Kunden und dem Engagement unserer 24.000 Mitarbeitenden weltweit.“

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Unter der „Vision 2035“ will Fielmann nun die nächste Dekade entwickeln. In den kommenden zehn Jahren werde man sich von einem europäischen Augenoptiker und Hörakustiker zu einem „globalen Versorger rund um Augen und Ohren“ entwickeln. Mittelfristig strebt das Unternehmen bis 2030 einen weltweiten Umsatz von etwa 4 Mrd. € an. Die bereinigte EBITDA-Marge soll bei 25% liegen. 

Neben der Augenoptik und Hörakustik werde dazu auch der weitere Aufbau der teleophthalmologischen Plattform in Europa beitragen. Hierfür erwartet man in Hamburg, dass sich der Umsatz im Bereich der medizinischen Dienstleistungen auf Gruppenebene mehr als verdreifachen wird.

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