Anzeige
|

Handwerk: Bundesweiter Start des Nachhaltigkeitschecks 360°

Grüne Glühbirne als Zeichen für Nachhaltigkeit
Symbolbild: Pixabay/Alexas_Fotos

Nach erfolgreicher Testphase

Der sogenannte „Nachhaltigkeitscheck 360°“ wird am 8. Februar deutschlandweit starten. Er soll Handwerksbetriebe an die 17 UN-Nachhaltigkeitsziele heranführen und sie unterstützen, ihre Stärken und Schwächen zu ermitteln und praktisch nächste Schritte in den Blick zu nehmen.

Unter Federführung der Handwerkskammer Dortmund wurde der als Beratungsinstrument gedachte „Check“ speziell für Handwerksbetriebe entwickelt. Nach erfolgreichem Abschluss der Pilotphase im Mai 2023 und seinem Einsatz in den Betriebsberatungen der nordrhein-westfälischen Handwerkskammern steht der bundesweite Start bevor. WHKT-Präsident Berthold Schröder äußert: „Nachhaltiges Wirtschaften im Handwerk wird immer mehr zur Selbstverständlichkeit. Ob hochwertige Bildung, Einsatz erneuerbarer Energien oder faire Bezahlung: Nachhaltigkeit ist seit jeher Teil der DNA des Handwerks. Das wird mit dem Nachhaltigkeitscheck 360° sichtbar. Der Nachhaltigkeitscheck ist ein hervorragendes Instrument, unsere DNA zu leben und weiterzuentwickeln.“

In 3 Stunden zur Gewissheit über die aktuelle betriebliche Performance in Sachen Nachhaltigkeit

Der kostenfreie Check nehme maximal 3 Stunden in Anspruch und wird von Betriebsberatern der Handwerkskammern vor Ort im Betrieb durchgeführt. Unternehmen benötigen hierfür keinerlei Unterlagen; der Check findet auf Basis eines intensiven Gesprächs statt. Das Ergebnis wird in Form einer Dokumentation festgehalten und zusammen mit einer Teilnahmeurkunde und einem Überblick über die betriebliche Nachhaltigkeitsperformance bestätigt.

Anzeige
Essilor (Banner)

Der deutschlandweite Start findet am 8. Februar bei einem Workshop mit den bayerischen Handwerkskammern in Nürnberg statt. Nach einem nächsten Termin mit den hessischen Handwerkskammern folgen weitere Stationen im Bundesgebiet, um das Beratungsinstrument zu überreichen und die Mitarbeitenden der Betriebsberatungen zu schulen.

Quelle: WHKT

Ähnliche Beiträge

  • Opti 2026: Vorhang auf für die neuen Markenbotschafter

    Drei Frauen und drei Männer aus der Augenoptik werden der Opti 2026 auf dem Weg zur Messe und vor Ort wieder ihre Gesichter als Markenbotschafter leihen. Der Veranstalter GHM hat nun die „We are Opti“-Kampagne 2025/2026 vorgestellt.

  • Arbeitsmarkt in der Augenoptik: März 2023

    Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit waren im März dieses Jahres 538 Augenoptiker als arbeitslos und 968 als arbeitsuchend gemeldet. Das bedeutet einen erneuten Anstieg der Arbeitslosigkeit.

  • Aktuelle Arbeitslosenzahlen in der Augenoptik

    Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit waren im Februar 2024 in Deutschland 601 Augenoptiker als arbeitslos und 1.086 als arbeitsuchend gemeldet. Die Arbeitslosigkeit stieg damit um 18,1% gegenüber demselben Vorjahreszeitraum.

  • Neue Retail-Formate – neuer Ladenbau

    Ausgelöst durch die Digitalisierung erlebt der Handel gerade eine Transformation. Unter dem Druck des E-Commerce entstehen in hoher Geschwindigkeit neue Konzepte vom attraktiven Showroom bis zum kassenlosen Laden. Am Ende steht die Frage: Brauchen wir noch stationäre Läden und wie sehen die aus?

  • Leica Eyecare: Back to the Roots

    Aus dem Nichts entstanden steht sie nun in Heuchelheim bei Wetzlar – die erste eigene, hochmoderne Brillenglasproduktion der Traditionsmarke Leica Eyecare in Deutschland. Der FOCUS besuchte die „Heiligen Hallen“ kurz vor der offiziellen Eröffnung im Juli.