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Retinalyze: 3D-Bildanalysen per Software-Update

Barbara und Michael Anthonsen von Retinalyze an ihrem Stand auf der Opti in München
Barbara und Michael Anthonsen präsentierten die neue Funktion ihrer Screening-Software auf der Opti in München. Foto: Retinalyze

Zusätzliche Einblicke in Struktur und Perfusion 

Retinalyze stellt eine neue Funktion in seinem Glaukom-KI-Algorithmus vor, die Augenoptikern und Optometristen zusätzliche Möglichkeiten beim Screening eröffnen soll. Die Lösung ergänzt bestehende Bildanalysesysteme um struktur- und perfusionsbasierte Informationen.

Im Mittelpunkt steht eine Methode, die aus zweidimensionalen Fundusaufnahmen eine dreidimensionale Darstellung ableitet. Laut Retinalyze-CEO Michael Anthonsen lasse sich durch die Analyse der Farbanteile im Bereich des Sehnervenkopfes eine Schätzung der lokalen Hämoglobinverteilung erzielen, die als Indikator für die Perfusion diene.

Die Bildauswertung basiert auf Algorithmen des maschinellen und tiefen Lernens, die auf einem Datensatz von über 1,1 Millionen Sehnervenbildern beruhen. 

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Premiere auf der Opti in München

Die Funktion wurde erstmals auf der Opti in München präsentiert. Am Stand von Retinalyze standen die Erfahrungen aus der praktischen Anwendung im Mittelpunkt. Kevin und Patrick Körbs, die seit über einem Jahr mit der Software arbeiten, berichteten über ihre veränderte Positionierung im Arbeitsalltag.

Sie erläuterten, welche der neuen Lizenzmodelle für unterschiedliche Ziele geeignet seien und welche Erwartungen von Kunden sowie Anforderungen aus dem Augen-Screening in der Praxis eine Rolle spielen. Zudem stellten sie eine überarbeitete Struktur des PDF‑Berichts vor, auf zahlreiche Gespräche mit Messebesuchern zurückgehe.

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