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Rudy Project: Internationaler Ausbau für mehr Wachstum

Sporthelm von Rudy Project mit USA-Flagge drauf
Die Sportmarke stärkt ihre Position im US-Markt mit der vollständigen Integration des bisherigen Distributors. Foto: Rudy Project

Übernahme des nordamerikanischen Vertriebspartners stärkt Präsenz in wichtigem Markt 

Rudy Project meldet die vollständige Eingliederung seines langjährigen nordamerikanischen Vertriebspartners und übernimmt damit künftig selbst die Betreuung des US‑Marktes sowie angrenzender Regionen. Die Entscheidung markiert einen weiteren Schritt in der internationalen Expansion des italienischen Sportoptikspezialisten. 

Seit Februar dieses Jahres gehört Rudy Project North America vollständig zur Muttergesellschaft. Der Distributor war seit 1998 in San Clemente (Kalifornien) aktiv und hatte dazu beigetragen, eine stabile Marktpräsenz der Marke in Nordamerika aufzubauen. Die Investorengruppe hinter dem Unternehmen galt früh als Unterstützer des Potenzials der Marke in der Region.

Unternehmenschef Cristiano Barbazza erklärte, die Integration des für das Geschäft bedeutenden Auslandsmarktes sei eine wichtige Weiterentwicklung. Die USA stellten einen relevanten und zugleich wettbewerbsintensiven Sportmarkt dar, in dem eine klare Strategie notwendig sei. Ein mehrjähriger Investitionsplan solle die Marktpräsenz stärken.

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Rudy Project-CEO Cristiano Barbazza
CEO Cristiano Barbazza setzt auf internationales Wachstum. Foto: Rudy Project

Co‑Gründer Brad Shapiro sagte, nach 25 Jahren Unabhängigkeit sei nun der geeignete Zeitpunkt gewesen, um sich wieder enger mit der Muttergesellschaft zu verbinden. Diese verfüge über langfristige Perspektiven und Ressourcen, um die Entwicklung in Nordamerika zu unterstützen.

Direkte Marktbearbeitung soll Wachstum erleichtern

Rudy Project ist heute in über 60 Ländern vertreten und betreut direkt mehrere europäische Märkte sowie nun auch die USA. Das Unternehmen bietet Sportbrillen und Helme an. Gegründet 1985, arbeitet die Marke mit Athleten zusammen und konzentriert sich auf Radsport, Triathlon, Running und Outdoor‑Disziplinen.

Mit der Übernahme will das Unternehmen künftig flexibler auf Marktbedürfnisse reagieren. Die Nähe zum Endkunden und zum Fachhandel steht dabei im Fokus. Die Zusammenarbeit zwischen Muttergesellschaft und Distributor wird nun unter einer gemeinsamen Struktur fortgeführt, um Abläufe zu vereinheitlichen und Prozesse zu bündeln.

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