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Rupp + Hubrach: Berliner Optometrist erhält Wissenschaftspreis

Maximilian Freiberg, Optometrist aus Berlin, Gewinner des Rupp + Hubrach (R+H) Wissenschaftspreis 2023
Maximilian Freiberg wird der Rupp + Hubrach Wissenschaftspreis Anfang Dezember verliehen. Bild: R+H

Maximilian Freiberg forscht zum binokularen Fixationsverhalten

Für seine Grundlagenforschung zum binokularen Fixationsverhalten erhält Maximilian Freiberg den Wissenschaftspreis 2023 von Rupp + Hubrach. Anfang Dezember soll die Preisverleihung auf dem Campus der Berliner Hochschule für Technik (BHT) stattfinden.

„Sie wird höchsten wissenschaftlichen Ansprüchen gerecht und ist damit prädestiniert, den Rupp + Hubrach (R+H) Wissenschaftspreis 2023 zu erhalten.“ So bewertete Prof. Christian Meltendorf von der (BHT) die Bachelorarbeit des Berliner Optometristen. Der Augenarzt und Experte für Ophthalmologie, Optik und Optometrie zeigt sich begeistert von den Leistungen des 28-Jährigen, der mit seiner innovativen Studie zur „Bestimmung des bevorzugten retinalen Fixationsortes unter monokularen versus binokularen Fixationsbedingungen mittels binokularer Scanning Laser Ophthalmoskopie“ neue Maßstäbe setzt.

Ziel der Abschlussarbeit war es, kleinste Fixationsaugenbewegungen während dem Sehen mit zwei Augen zu untersuchen. Dazu kam erstmals ein hochauflösendes binokulares Scanning Laser Ophthalmoskop zum Einsatz, das im Adaptive Optics Vision Labor der Universitäts-Augenklinik Bonn unter der Leitung von Dr. Wolf Harmening entwickelt wurde. Damit können simultan beide Netzhäute des Probanden in einer Videosequenz aufgezeichnet und die retinalen Fixationsorte sichtbar gemacht werden. „Maximilian Freiberg konnte mithilfe anspruchsvoller Bildanalyse und durch seine feine Beobachtungsgabe bei einigen Probanden geringfügige, aber signifikante Unterschiede hinsichtlich der Lage des Fixationszentrums zwischen beiden Blickbedingungen beobachten und nachweisen, dass die durchschnittliche Fixationsstabilität bei binokularer Fixation signifikant höher ist als bei monokularer Fixation“, so Harmening.

Wissenschaftspreis soll Forschung stärken

Für seine wegweisenden Untersuchungen erhält Maximilian Freiberg den renommierten, mit 1.500 € dotierten Wissenschaftspreis von R+H. „Als Masterstudent der Augenoptik und Optometrie setzt Maximilian Freiberg seinen Weg konsequent fort“, so Ralf Thiehofe. „Ich bin sicher, dass wir von ihm noch weitere maßgebliche Erkenntnisse zu erwarten haben.“

Die Ergebnisse seiner Arbeit hat Maximilian Freiberg im Mai 2023 auf dem Kongress der Vision Sciences Society in Florida vorgestellt. Neben Vertretern der Universitäts-Augenklinik Bonn, der BHT und von R+H werden auch zahlreiche Studierende am feierlichen Festakt teilnehmen, der voraussichtlich Anfang Dezember auf dem Campus der BHT stattfindet.

Quelle: R+H

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