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Visionix: Übernahme durch Revenio Group vereinbart

Junge Geschäftsfrau mit Gesichtserkennungs-Schnittstelle
Der Spezialist für Augendiagnostik, Screening und Refraktion Visionix steht vor der Übernahme durch die finnische Revenio Group. Symbolbild: GoldenDayz/Envato

Zusammenschluss auf Basis komplementärer Kompetenzen

Der in der Augenoptik und Ophthalmologie etablierte Medizintechnikanbieter Visionix hat den Abschluss einer Vereinbarung über seine vollständige Übernahme durch die finnische Revenio Group bekanntgegeben.

Nach Angaben beider Unternehmen wurde die Vereinbarung Mitte April unterzeichnet. Der Unternehmenswert der Transaktion wird mit 290 Mio. € beziffert. Der Kaufpreis an die bisherigen Eigentümer von Visionix beträgt 250 Mio. €, wobei ein Teil durch die Ausgabe neuer Aktien der Revenio Group beglichen werden soll. Der Vollzug der Übernahme steht noch unter dem Vorbehalt verschiedener Genehmigungen, unter anderem durch die Aktionäre von Revenio.

Visionix teilte mit, dass der operative Geschäftsbetrieb zunächst unverändert fortgeführt werde. Ansprechpartner, Markenauftritte und laufende Kundenbeziehungen sollen bestehen bleiben, solange die Transaktion noch nicht abgeschlossen ist.

Feste Größe in der Augenoptik, Optometrie und Ophthalmologie

Visionix ist seit Jahren ein bekannter Anbieter von Diagnostik-, Refraktions- und Fertigungslösungen für Augenoptiker, Optometristen und Ophthalmologen. Zum Portfolio zählen unter anderem Systeme für die Refraktion, multimodale Diagnostik, Tomographie, Telemedizin sowie Lösungen für die Brillenglasbearbeitung. Das Unternehmen ist direkt oder über Vertriebspartner in rund 170 Ländern aktiv und beliefert nach eigenen Angaben mehr als 135.000 augenoptische und augenmedizinische Betriebe.

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Im Geschäftsjahr 2025 erzielte das Unternehmen, dessen Hauptsitz in Deutschland sich in Ratingen (Nordrhein‑Westfalen) befindet, einen Umsatz von 143 Mio. €. Es beschäftigt rund 600 Mitarbeiter und betreibt mehrere Entwicklungs- und Fertigungsstandorte in Europa, Nordamerika, Asien und Israel.

„Strategische Weiterentwicklung als Ziel“

Visionix ordnete den Zusammenschluss in einer eigenen Mitteilung als strategische Weiterentwicklung ein. Visionix-Ceo Marc Abitbol erklärte: „Auch wenn die rechtliche Struktur eine Übernahme ist, besteht die strategische Absicht darin, zwei sich stark ergänzende Unternehmen zusammenzuführen, um beschleunigtes Wachstum und Wertschöpfung durch größere Skalierung und Synergien zu ermöglichen.“

Screenshot der Visionix Website zeigt Visionix- und Revenio Group-Schfritzüge
Bild: Screenshot Visionix Website

Auch Revenio Group verwies in seiner Stellungnahme auf die komplementären Portfolios beider Unternehmen. Visionix spiele insbesondere beim Ausbau der Aktivitäten in der bildgebenden Diagnostik eine zentrale Rolle.

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